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Rec²
[Rec]²
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Regie
Jaume Balagueró, Paco Plaza
Drehbuch
Jaume Balagueró, Paco Plaza, Manu Díez
Produzent
Julio Fernandez
Genre Horror-Thriller FSK 16 Filmlänge 85 min Land Spanien, 2009 DVD-Start 20.08.2010 Blu-ray-Start 20.08.2010 Verleih Universum FIlm |
Story
Mittlerweile ist klar, dass das von einer Seuche befallene Haus nicht mehr zu retten ist. Alle Bewohner sind zu furchterregenden und mörderischen Zombies mutiert; dass jemand von dem Virus verschont geblieben ist, erscheint mehr als unwahrscheinlich. Anstatt Menschenleben zu retten, geht es nun darum, ein Gegenmittel zu finden, bevor die Zombies aus der Quarantäne ausbrechen und die Stadt mit der Seuche überfluten. Aus diesem Grunde wurde Dr. Owen engagiert, der nun zusammen mit einer Spezialeinheit in das Haus geschickt wird, um den Ursprung der Seuche ausfindig zu machen. Bald schon stellt sich heraus, dass es das kleine Team mit keinem natürlichen Phänomen zu tun hat. Der Ursprung der Katastrophe ist ein kleines Mädchen, das von einem furchtbaren Dämon besessen ist. Um dem grusligen Treiben ein Ende zu setzen, muss dem Mädchen Blut abgenommen werden. Doch das Mädchen hat sich gut in den dunklen Ecken des Hauses versteckt und ist zwischen all den anderen Zombies nur schwer aufzufinden.
Schauspieler
Jonathan Mellor, Manuela Velasco, Óscar Zafra, Ariel Casas, Alejandro Casaseca, Pablo Rosso, Pep Molina, Andrea Ros, Àlex Batllori, Pau Poch, Juli Fàbregas, Ferran Terraza
Filmkritik von Kathrin Lang
Nachdem „Rec“ 2008 über unsere Leinwände flimmerte, geht es 2010 mit „Rec²“ nun in die zweite spanische Gruselrunde. Warum es der zweite Teil bei uns zulande nur bis in die Videotheken geschafft hat, bleibt dabei weitgehend unklar. Konnte der erste Teil eine gewisse Langatmigkeit nur schwer von sich weisen, läuft der zweite Teil deutlich runder. Die bündigen 85 Filmminuten sind wirksam gefüllt und erfahren vor allem durch den Wechsel der Erzählperspektive einen Aufschwung in der Spannungs- und Unterhaltungskurve. Zudem überzeugt „Rec²“ durch eine absolut stimmige und zudem überraschende Weiterführung der Geschichte. Die Macher knüpfen übergangslos an das Ende des Vorgängers an, spinnen ihre Story adäquat weiter und präsentieren passende Lösungen zu offengebliebenen Rätseln des ersten Teils. Am Ende stehen alle Zeiger auf „Rec³“, worauf man sich dieses Mal sogar freuen darf.
Bei der Inszenierung bleiben sich die Macher der Gruselreihe treu und setzen weiterhin auf die bereits aus dem ersten Teil bekannte Handkamera. Stets ist man auf das Überleben des Kameramanns und das Funktionieren der Kamera angewiesen, um die Handlung weiter verfolgen zu können. Die dunklen, manchmal unscharfen oder häufig auch verwackelten Aufnahmen sowie das exzellente Sounddesign sorgen für eine schaurige Atmosphäre vor dem heimischen Bildschirm und nehmen den Zuschauer mit auf eine gruslige Reise. Dennoch schießen die Macher auch beim zweiten Teil häufig über das Ziel hinaus. Immer wieder stellen die schrillen Tonlagen und das übertrieben hektische Bild den Zuschauer auf eine harte Geduldsprobe. Dennoch erzielen diese Stilmittel ihre Wirkung und hinterlassen furchterregende Spuren.
Mit „Rec²“ liefern die Spanier einen mehr als würdigen Nachfolger ab und stellen zugleich das leise Versprechen in den Raum, dass „Rec³“ noch besser werden könnte.
Wissenswertes
"Rec", der erste Teil, war 2008 in unseren Kinos zu sehen. Im selben Jahr wurde "Rec" mit "Quarantäne" von Hollywood neu verfilmt.
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