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Staten Island New York - Es gibt kein perfektes Verbrechen
Staten Island
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Regie
James DeMonaco
Drehbuch
James DeMonaco
Produzent
Sebastien Lemercier
Genre Thriller FSK 16 Filmlänge 92 min Land USA DVD-Start 16.11.2010 Verleih Ascot Elite |
Story
Staten Island. Der vergessene Bezirk New Yorks mit der größten Dichte an Leuten, die für die Mafia oder die Cosa Nostra arbeiten und die unbedeutende Schwester von Manhattan. Hier versucht der Pate Parmie Tarzo seit Jahren auf irgendeine Weise, bedeutend zu werden. Im Moment ist er jedoch auf der Suche nach den Leuten, die ihn bestohlen und seine Mutter angeschossen haben. Einer von diesen Leuten ist der etwas einfältige Sully, der sich mit der Tat eigentlich schon sein eigenes Grab geschaufelt hat. Während sich die Schlinge um ihn immer enger zieht, steht der taubstumme Jasper im Hinterzimmer eines Feinkostladens, zerlegt die Opfer der Mafia und wartet auf die Chance zur Abrechnung.
Schauspieler
Vincent D’Onofrio, Ethan Hawke, Seymour Cassel, Julianne Nicholson, Ian Brennan, Lynn Cohen, Bill Cwikowski, J.D. Daniels, Rosemary De Angelis, Dominic Fumusa
Filmkritik von Melanie Frommholz
„Staten Island Ney York – Es gibt kein perfektes Verbrechen“ gehört in jene Kategorie Film, die Thriller, Drama und schwarzen Humor auf eine Art und Weise mischen, die sich dem Zuschauer erst Stück für Stück erschließt. Nicht der klassischen geraden Linie folgend, puzzelt sich das Geschehen aus den drei Episoden um den Gangster Parmie Tarzo, den Kläranlagenreiniger Sully und den taubstummen Jasper zusammen. Heraus kommt ein Verbrechen, das tragische wie schräge Seiten hat und auch die ein oder andere brutale Sequenz. Drehbuchautor und Regisseur James DeMonaco skizziert seine drei Protagonisten feinfühlig und facettenreich. Mit Ethan Hawke als Sully, Vincent D'Onofrio als Parmie und Seymour Cassel wurde eine stimmige Besetzung gefunden. Jeder der drei Schauspieler geht in seiner Rolle auf, wobei Vincent D'Onofrio in der Zuspitzung der Macken seines Charakters sicherlich noch Luft nach oben hatte.
Die Inszenierung selbst baut langsam aber stetig Spannung auf, und auch wenn es zu Beginn kleine Längen gibt, zieht sich die Schlinge immer enger und nimmt einen für das Geschehen gefangen. Leider erahnt man im letzten Drittel des Films jedoch, wohin der Hase läuft. James DeMonaco nimmt sich damit die Chance auf einen fulminanten Schluss, der seinen Film perfekt abgerundet hätte.
