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Sie waren Helden
We Are Marshall
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Regie
McG
Drehbuch
Jamie Linden
Produzent
Basil Iwanyk
Genre Sport-Komödie FSK 6 Filmlänge 126 min Land USA, 2006 DVD-Start 21.09.2007 Verleih Warner Bros. Pictures |
Story
Es ist der 14. November 1970, als fast die gesamte Football-Mannschaft des Marshall-Colleges bei einem Flugzeugabsturz ums Leben kommt. Auch Sponsoren, Lehrer, Freunde und der gesamte Trainerstab befinden sich unter den Opfern. Die Heimatstadt Huntington in West Virginia ist wie gelähmt. Tränen und Schmerz bilden den trauernden Alltag. Söhne, Brüder, Freunde, Verlobte,… kommen nicht mehr nach Hause.
Lediglich vier Football-Spieler sind noch übrig, als der Präsident von Marshall, Dedmon, auf Druck des Aufsichtsrats das Sportprogramm beenden will. Der Schmerz der Stadt sei zu groß, heißt es. Doch Nate Ruffin, ein zurückgebliebener Footballspieler, erachtet dies als Verrat an seiner zu Tode gekommenen Mannschaft und lehnt sich gegen die Entscheidung auf - mit Erfolg. Das College sucht nun fieberhaft nach einem neuen Trainer - und neuen Spielern. Die Suche gestaltet sich jedoch schwierig, bis Präsident Dedmon den jungen Footballtrainer Jack Lengyel kennen lernt. Jack will der Stadt helfen und zieht mit seiner Frau und seinen drei Kindern nach Huntington, um eine neue Mannschaft aufzubauen. Doch: Ist die Stadt bereit dazu, wieder Football lieben zu lernen? Der Schmerz der Hinterbliebenen scheint zu groß...
Schauspieler
Matthew McConaughey, Matthew Fox, Anthony Mackie, David Strathairn, Ian McShane, Kate Mara, January Jones, Kimberly Williams-Paisley, Arlen Escarpeta, Brian Geraghty, Tommy Cresswell, Christian Kanupke, Nina Jones, Kevin Atkins, Mark Patton, Huntley Ritter, Brett Rice, Dalton Polston, Andrew Wilson Williams, Ellie Zellers, Mark Oliver, Brian Beegle, L. Warren Young, David Dwyer, Wes Brown, Mike Pniewski, Cafabian Heard, Amanda Best, Nikky D. Williams, Laura-Shay Griffin, Robert Patrick
Filmkritik von Thomas Ays
Weil es der einzige Flug zu einem Spiel in dieser Saison war, befanden sich auf dem Southern Airways Flight 932 nicht nur die fast gesamte Mannschaft des Marshall-Colleges und der nahezu komplette Trainerstab, sondern auch viele Stadtprominente, wie ein Stadtrat, ein Staatsangehöriger und vier von sechs örtlichen Ärzten. Siebzig Kinder verloren an diesem schwarzen Tag einen Elternteil und 18 zusätzliche Kinder wurden zu Waisen. Der sonst eher auf Actionfilme abbonierte Regisseur und Produzent McG wählte für sein erstes Drama die wahre Geschichte dieser schrecklichen Ereignisse. Mit sicherer Hand und echter Kraft erzählt der Filmemacher die furchtbaren Erlebnisse von Huntington in West Virginia. Eine wunderbare Musik unterstützt die ergreifenden Szenen und berührt die Zuschauer tief. Dabei bleibt die Geschichte immer authentisch und zeigt einen Matthew McConaughey, der selten derart wundervoll agierte. So gut war der Mime selten. An seiner Seite ist ein glaubhafter Matthew Fox als Co-Trainer Red Dawson zu sehen (der einzig Übriggebliebene aus dem Trainerstab) und Anthony Mackie gibt einen mehr als nur überzeugenden Nate Ruffin. - Gerade in den emotionalen Szenen ist dieser Schauspieler unglaublich berührend. Neben diesen drei starken Argumenten ist auch David Strathairn als Präsident Dedmon absolut passend und Kate Mara als Annie und Ian McShane als Paul Griffen versuchen eindringlich, mit dem Tod ihres liebsten Menschen zurechtzukommen. Dies alles geschieht auf der gesamten Schauspielerebene absolut überzeugend.
„Sie waren Helden“ durfte in Deutschland nicht im Kino starten und auch auf DVD hat sich das Sportdrama nicht sehr durchgesetzt. Verwunderlich, weil hier ein wundervoller Film entstanden ist, der die gesamte Lauflänge über zu Tränen rührt und dank Matthew McConaughey oftmals auch zum Lachen bringt. Ganz klar ein Filmtipp für Fans des Genres.
"Sie waren Helden" beruht auf wahren Ereignissen.