Middle of Nowhere

Filmplakat Middle of Nowhere
Regie John Stockwell  Drehbuch Michelle Morgan  Produzenten David Lancaster, Michel Litvak, Nicole Rocklin, John Stockwell 
Genre Drama  FSK 12  Filmlänge 90 min
Land USA, 2008  DVD-Start 24.07.2009  Blu-ray-Start 24.07.2009  Verleih Capelight

Story

Wie heißt es so schön? Freunde kann man sich aussuchen, die Familie hingegen...
Grace hat mit ihrer Mutter Rhonda sicher nicht das große Los gezogen. Weil sie Geld brauchte, hat sie mal eben das gesparte Vermögen der Tochter auf den Kopf gehauen, und Grace kann sich bei ihrer finanziellen Lage das Medizinstudium an den Hut stecken. Als der reiche Dorian Spitz in das Leben von Grace tritt, eröffnen sich jedoch neue Möglichkeiten. Um an möglichst viel Kohle in kurzer Zeit zu kommen, beschließen die beiden, Marihuana zu verkaufen...

Schauspieler

Middle of Nowhere Anton Yelchin, Eva Amurri, Susan Sarandon, Brea Grant, Willa Holland, Justin Chatwin, Jessica Heap, Jeanetta Arnette, Scott A. Martin, Veronica Berry, Kenny Bordes

Filmkritik von Thomas Ays

Tom vergibt 3 von 5 Ms Middle of Nowhere Der Versuch war vielversprechend. Das Ergebnis ist nicht derart überzeugend ausgefallen, wie es hätte werden können. Regisseur und Produzent John Stockwell inszeniert das von Michelle Morgan geschriebene Drehbuch durchweg ordentlich. Es liegt an den geschriebenen Seiten, die nicht gänzlich überzeugen können. Die Figurenzeichnung beispielsweise ist alles andere als stimmig. 80 Prozent des Films wird eine Grace gezeigt, die an dem verschrobenen Dorian nicht interessiert ist. Überhaupt nicht. Gegen Ende versagt diese Figur dann auf eine derart unglaubwürdige Art und Weise, dass sich der Eindruck, das Drehbuch sei zu schnell und zu unsauber ausgearbeitet worden, geradezu aufdrängt. Auch in den emotionalen Sequenzen des Films wünscht man sich als Zuschauer und Drama-Fan eindrücklichere und härtere Dialoge.
Susan Sarandon spielt als Rhonda ihre Rolle bereits im Schlaf und Anton Yelchin als Dorian kämpft – und das in vielen Einstellungen. Der junge Schauspieler wird einmal ein eindrucksvoller Charakterkopf werden, für diese Rolle ist er jedoch nicht standhaft genug. Einzig Eva Amurri, Susan Sarandons Tochter, spielt die emotionsarme und vom Leben enttäuschte junge Frau ordentlich.

„Middle of Nowhere“ ist vieles und nichts richtig. So richtig lustig ist es wenig, dramatisch wird es fast nie, dafür kratzt das Drehbuch nur an Oberflächen und dringt weder in eine der vielen angesprochenen Thematiken, noch in die gezeigten Figuren richtig ein. Schade!

Wissenswertes

Middle of Nowhere In "Middle of Nowhere" ist Eva Amurri erneut neben ihrer Mutter, der OSCAR-Preisträgerin Susan Sarandon, zu sehen. Bereits in früheren Projekten standen die beiden gemeinsam vor der Kamera, so unter anderem in „Dead Man Walking“, „Überall, nur nicht hier“ und „Groupies forever“.



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