Amistad

Filmplakat Amistad
Regie Steven Spielberg  Drehbuch David H. Franzoni, Steven Zaillian  Produzenten Steven Spielberg, Debbie Allen, Colin Wilson 
Genre Historien-Drama  FSK 12  Filmlänge 151 min
Land USA  Kinostart 26.02.1998  Verleih United International Pictures

Story

Im Sommer 1839 vor der Küste Kubas: 53 Afrikaner werden im Sklavenschiff "La Amistad" gefangen gehalten. Sie können sich in dieser Nacht jedoch von ihren Fesseln befreien und übernehmen das Schiff um wieder zurück nach Afrika zu gelangen. Der Plan misslingt. Vor der US-Küste werden die Männer überwältigt und in den USA vor Gericht gestellt. Der Fall droht die Vereinigten Staaten zu spalten, da es nur hintergündig um die Afrikaner geht, denn in erster Linie geht es wie immer um Politik und Macht. Dabei kämpfen die Gefangenen nur für ein Grundrecht aller Menschen: Freiheit!

Schauspieler

Amistad Morgan Freeman, Nigel Hawthorne, Anthony Hopkins, Djimon Hounsou, Matthew McConaughey, David Paymer, Pete Postlethwaite, Stellan Skarsgård, Razaaq Adoti, Abu Bakaar Fofanah, Anna Paquin, Tomas Milian, Chiwetel Ejiofor, Derrick N. Ashong, Geno Silva, John Ortiz

Filmkritik von Thomas Ays

Tom vergibt 4 von 5 Ms Amistad Puh! Newcomer Djimon Hounsou spielt, als sei der Teufel hinter ihm her. Von dieser schauspielerischen Leistung muss man sich erstmal erholen. Im Grunde ist es unglaublich, dass die Academy diese Performance nicht mit einer OSCAR Nominierung ehrte.
Regisseur Steven Spielberg erzählt mit "Amistad" eine fesselnde, aber wie immer lange Geschichte, die für Fans des großen Kinos bestimmt sehenswert geraten ist, was aber vor allem den herausragenden Schauspielern zu verdanken ist.

Auszeichnungen

Golden Globe-Nominierungen

Bester Film - Drama, Beste Regie, Bester Schauspieler - Drama (Djimon Hounsou), Beste Nebendarsteller (Anthony Hopkins)

OSCAR-Nominierungen

Bester Nebendarsteller (Anthony Hopkins), Beste Kamera, Beste Kostüme, Beste Musik



Besucherbewertung
3.5 / 5  (10 votes)

Kommentare

Rudi schreibt am 26.03.08, 00:43
Diese Darstellung könnte glatt als typisch trockener Gerichtsfilm durchgehen, wäre da nicht die eine Sequenz, wo gezeigt wird wie Schwarze/Sklaven auf dem Transportschiff ins Land der unbegrenzten Möglichkeiten behandelt wurden. Hier läuft es einem kalt den Rücken runter, ganz klar nichts für besonders sensible Menschen!! Ich finde es gut gibt es diesen Film, damit man sieht, dass sogar die "guten" Amerikaner Leichen im Keller haben und auch sie in jener Zeit zutiefst gegen die grundlegensten Menschenrechte verstossen haben (was sie heute teilweise natürlich noch immer tun)!
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