Kindsköpfe

Grown Ups

Filmplakat Kindsköpfe
Regie Dennis Dugan  Drehbuch Adam Sandler, Fred Wolf  Produzenten Jack Giarraputo, Adam Sandler 
Genre Komödie  FSK Filmlänge 103 min
Land USA  Kinostart 05.08.2010  DVD-Start 21.01.2011  Blu-ray-Start 21.01.2011  Verleih Sony Pictures

Story

1978: Die fünf Jungs Lenny, Eric, Kurt, Marcus und Rob sind beste Freunde und kämpfen bei einer Meisterschaft um den Basketball-Titel. Durch Selbstbewusstsein und viel Teamgeist schaffen sie es schließlich und machen ihren Coach, der sie wochenlang dafür trainiert hat, zu einem glücklichen Mann. Er schärft ihnen schon als Kinder ein, sich nie unterkriegen zu lassen, damit, wenn der Abpfiff des Lebens ertönt, sie stolz auf das Geleistete sein können.
30 Jahre später: Lenny ist Promi-Agent und lebt mit seiner schicken Frau Roxanne und ihren drei Kindern in Hollywood, wo sie ein dekadentes Leben führen. Lenny ahnt, dass etwas mit seiner Familie nicht stimmt und die Werte, die er früher vermittelt bekam, heute bei seinen verzogenen Kindern nicht mehr fruchten. Als er einen Anruf bekommt und erfährt, dass sein Coach gestorben ist, erfährt das Leben von Lenny eine Kehrtwende. Gemeinsam mit seinen Kumpels von früher macht er sich nach der Trauerfeier auf in das damalige Domizil, in dem sie ihre Meisterschaft gefeiert haben, um dort gemeinsam den 4. Juli zu verbringen. Dabei stellen alle Jungs fest, wie wichtig Freundschaft im Leben ist – und wie viel Spaß sie noch gemeinsam haben können…

Schauspieler

Kindsköpfe Adam Sandler, Kevin James, Chris Rock, David Spade, Rob Schneider, Salma Hayek, Maria Bello, Maya Rudolph, Joyce Van Patten, Ebony Jo-Ann, Di Quon, Steve Buscemi, Colin Quinn, Tim Meadows, Madison Riley, Jamie Chung, Ashley Loren, Jake Goldberg, Cameron Boyce, Alexys Nycole Sanchez, Ada-Nicole Sanger

Filmkritik von Thomas Ays

Tom vergibt 5 von 5 Ms Kindsköpfe Diese Mischung rockt!
Dass sich Adam Sandler und Kevin James gut verstehen, ist in Hollywood ein offenes Geheimnis - schließlich drehen die beiden fast jeden zweiten Film zusammen. Hier trifft man als Zuschauer auf zwei ausgelassene große Jungs, in Form von Sandler und James, die alle Lacher auf ihrer Seite haben. Die übrigen Knalltüten, wie Chris Rock, Rob Schneider und David Spade, sind zwar alle durchweg gut und liefern auch den ein oder anderen Gag, bleiben jedoch (vor allem geschichtlich) hinter den Hauptdarstellern zurück. Besonders Kevin James punktet wieder in seiner altbekannten, tollpatschigen Rolle und macht zeitweise richtig, richtig Spaß. Auf der femininen Seite glänzen Salma Hayek und eine ewig-stillende Maria Bello in ungewohnten Rollen. Beide Mädels sind oftmals urkomisch und tragen ihren wichtigen Teil zu den Jungs-Blödeleien bei.
Es scheint so, als wäre Adam Sandler dem gängigen Komödieklischee entwachsen und würde endlich durchgängig lustige Geschichten erzählen wollen. Endlich! Hier ist jedenfalls kein typischer Adam Sandler-Film entstanden, was vielleicht manche hartgesottene Fans enttäuschen könnte. Der Mime zeichnet bei „Kindsköpfe“ für Drehbuch, Produktion und Hauptrolle verantwortlich und liefert mit dieser Komödie eine vielschichtige und runde Sache ab, die durchweg überzeugt. Sicherlich sind die Botschaften zeitweise arg mit dem Holzhammer vermittelt worden, die Sympathie des Films überwiegt jedoch und zeigt neben vielen guten Gags (und einigen unglaublich schlechten!) auch rührende und wahre Szenen, die für einen Sandler-Film absolut untypisch sind, die aber nach all den „Satan Juniors“ und „Waterboys“ der Vergangenheit vor allem demjenigen richtig gut tun, der schon immer wusste, dass Adam Sandler mehr kann, als nur dumm rumzublödeln.
„Kindsköpfe“: Hier passt der Film perfekt zur Handlung – und zu den Schauspielern. Im Grunde spielen sie sich alle selbst, und dem zuzusehen macht 103 Minuten absolut gute Laune. Ein Sommermovie mit guten und vor allem vielen Lachern und wichtiger Botschaft. Ein Hoch auf die Freundschaft & Carpe diem.

Wissenswertes

Kindsköpfe "Kindsköpfe" ist nach "50 erste Dates", "Chuck und Larry - Wie Feuer und Flamme" und "Leg dich nicht mit Zohan an" die vierte Zusammenarbeit zwischen Adam Sandler und Kevin James. Sandler war auch in einer Folge "King of Queens", in der James die Hauptrolle spielte, dabei.



Besucherbewertung
3.1 / 5  (12 votes)

Kommentare

Florian schreibt am 27.08.10, 01:57
Einfach nur ZEITVERSCHWENDUNG!
edgar schreibt am 17.08.10, 23:55
Der Film ist ganz und gar nicht empfehlenswert. Es handelt sich um eine typisch amerikanische Produktion für Zuschauer ohne hohe Ansprüche, die auf derbe, platte Witzchen stehen. Dem Film fehlt es einfach an Tiefe; z. B. hätte die Problematik des Älter-Werdens, das Reflektieren über den eigenen Werdegang und der Umgang mit dem Nicht-Erreichen zuvor gesteckter Ziele im Leben durchaus eindringlicher und tiefer vermittelt werden können. Aber diese Chance wurde leider vertan - was übrig blieb ist ein dümmlicher Streifen ohne eigentliche Handlung, der nur die Geschichte von fünf Männern erzählt, die sich nach vielen Jahren wieder treffen und die nie richtig erwachsen wurden. Das Ganze aufbereitet in einem für dieses Filmgenre ohnehin "stereotypen", von Klischees durchsetztem "Humor". Im Großen und Ganzen ein fader - streckenweise geschmackloser - Aufguss von altbekannten, faden und geistlosen Witzchen. Fazit: Reine Zeitverschwendung. Auf so etwas kann man ganz gut verzichten!
Kai schreibt am 16.08.10, 10:21
Der Film ist mies, ganz einfach.
DW18 schreibt am 13.12.10, 20:19
Für leute die einfach ne gute Komödie sehen wollen genau die perfekte Lösung. Manche Leute erwarten zu viel Tiefgang in Komödien.......solche Filme sind zu lachen gedreht wurden und bei diesem Film kann man definitiv sehr viel lachen. Geiler Film...
Klint Ostwald schreibt am 12.09.10, 11:15
Haben wir denselben Film gesehen?
Meiner war ein unlustiger viel zu langer Sandler-"Spaß".
In den 100 Minuten hab ich genau 1-Mal (!!) gelacht. Der Film ist voll mit peinlichen Humor und sich immerwiederholdenen Gags (jaja Kevin james ist dick geworden, Sandler reich und Rob Schneider hat eine alte Frau).
Schauspielerisch fand ich Sandler und Chris Rock sowieso NIE gut, aber Spade und James waren okay.
Fazit:
Peinlich dieser Film, einfach nur peinlich
Shruikan schreibt am 04.08.10, 23:38
Der Film bietet gute Abendunterhaltung. Aber nicht nur die viele Witze und komischen Szenen machen diesen Film aus, sondern auch die Botschaften, welche er transportiert. Alles in allem eine nette Komödie, welche nicht als seichtes Popcorn-Kino abgetan werden sollte!
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