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Adventureland
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Regie
Greg Mottola
Drehbuch
Greg Mottola
Produzenten
Anne Carey, Ted Hope, Sidney Kimmel
Genre Komödie FSK 6 Filmlänge 102 min Land USA Kinostart 30.07.2009 DVD-Start 02.06.2010 Blu-ray-Start 02.06.2010 Verleih Walt Disney Pictures |
Story
James Brennan ist glücklich. Nach den Ferien darf er nach New York um zu studieren, damit aus ihm mal ein neuer Charles Dickens werden kann. Doch die Erzeugerfraktion macht ihm einen fetten Strich durch die Lebensplanung. Kein Geld ist da, was bedeutet, dass James sich einen Job über die Ferienzeit suchen muss. Der Trip nach Europa mit seinen Freunden? Gestrichen.
Als er im lokalen Jahrmarkt Adventureland einen Job bei den verhassten Spielbuden erhält, findet James sein Leben ziemlich daneben. Doch dann trifft er die süße Em, die ihm schnell den Kopf verdreht. Er kann kommen: Der Sommer, der alles verändert...
Schauspieler
Jesse Eisenberg, Kristen Stewart, Ryan Reynolds, Bill Hader, Kelsey Ford, Michael Zegen, Ryan McFarland, Jack Gilpin, Wendie Malick, Matt Bush, Todd Cioppa, Kirsten Wiig, Martin Starr, Adam Kroloff
Filmkritik von Thomas Ays
Regisseur und Drehbuchautor Gret Mottola durfte das vorwiegend junge Publikum bereits mit „Superbad“ begeistern. Nun legt er mit „Adventureland“ nach und zeigt viele sympathische Figuren, die von glaubhaften Schauspielern verkörpert werden. Jesse Eisenberg (James Brennan) spielt, als ob er nie etwas anderes getan hätte und glänzt als durchweg netter, naiver und verträumter Typ. Er darf sich in Kristen Stewart, die Em spielt, verknallen, was ihm sicher nicht allzu schwer gefallen ist. An Stewart scheiden sich jedoch die Geister. Sie ist zu keinem Zeitpunkt die junge, verwirrte Em, sondern immer Bella aus der „Twilight“-Reihe. Man kann sich als Zuschauer kaum von dem Eindruck lösen, sie in dieser Rolle gänzlich eigenständig zu sehen.
Handwerklich ist „Adventureland“ solide geworden. Die Schnitte sind oftmals furchtbar stümperhaft und auch die Kamera hätte eine kreativere Hand gebraucht. Der 80er Jahre Soundtrack tröstet jedoch über so manche Inszenierungsunebenheit hinweg – wenn auch nicht über alle.
Somit ist aus „Adventureland“ eine nette Komödie geworden, die hinter ihren Erwartungen zurückbleibt, und aus der Greg Mottola noch einiges hätte herausholen können. Weniger niveaulose Sequenzen, dafür mehr Romantik hätten diesem Film durchaus gut getan.
"Superbad"-Regisseur Greg Mottola arbeitet in „Adventureland“ seinen Sommerjob Ende der 80er Jahre auf.