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Groupies bleiben nicht zum Frühstück
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Regie
Marc Rothemund
Drehbuch
Kristina Magdalena Henn, Lea Schmidbauer
Produzenten
Ewa Karlström, Andreas Ulmke-Smeaton
Genre Komödie FSK 0 Filmlänge 103 min Land Deutschland Kinostart 16.09.2010 DVD-Start 07.04.2011 Verleih Walt Disney Pictures |
Story
Ein Jahr lang war Lila als Austauschschülerin in den USA und hat vom Leben in Deutschland kaum etwas mitbekommen. Weiter also kaum verwunderlich, dass sie den aktuell angesagtesten Popstar des Landes nicht als solchen erkennt, als sie ihm zufällig in die Arme läuft. Chriz ist zunächst verdattert, findet jedoch schnell Gefallen an der Tatsache, dass ihn ein Mädchen auch ohne den großen Star-Trubel zu mögen scheint. Schnell verlieben sich die beiden ineinander. Doch es gibt leichteres, als die angehende Freundin des begehrtesten Junggesellen des Landes zu sein…
Schauspieler
Anna Fischer, Kostja Ullmann, Inka Friedrich, Roman Knižka, Amber Bongard, Nina Gummich, Roman Knizka, Ben Braun, Joseph Mattes, Michael Keseroglu, Franziska Wulf, Frank Ziegler, Ole Fischer, Sina Tkotsch
Filmkritik von Kathrin Lang
Nachdem die letzten erfolgreichen Romantikkomödien aus Deutschland kontinuierlich aus dem Hause Schweiger kamen, zieht nun Erfolgsregisseur Marc Rothemund („Sophie Scholl – Die letzten Tage“) mit „Groupies bleiben nicht zum Frühstück“ an die Front und macht Schweigers „Keinohrhasen“ und Konsorten ordentlich Konkurrenz. Mit der romantischen Komödie stellt Rothemund sein Talent für gelungenen Witz sowie üppig Romantikgefühl zur Schau und dürfte damit nicht nur bei jungem Publikum auf ganzer Linie punkten. Voller Esprit und Zeitgeist erzählt er mit „Groupies bleiben nicht zum Frühstück“ eine bezaubernde Geschichte über eine junge Liebe, die sich im wilden Popstar-Dschungel und zwischen all den Schmetterlingen im Bauch erst einmal finden muss. Beschmückt wird die etwas andere „Ich verliebe mich in einen Popstar“-Geschichte mit einem fantastischen Soundtrack, der noch lange nach dem Abspann im Ohr bleibt. Weiter kaum verwunderlich, dass die eigentlich fiktive Band „Berlin Mitte“ nun auch im echten Leben die Bühnen stürmt. Ihren ersten großen Auftritt feierten Leadsänger Chriz (Kostja Ullmann) und seine dreiköpfige Gefolgschaft bereits am 4. September bei The Dome. Wer sich von der Single „Battlefield“ einmal berauschen ließ, wird kaum Zweifel daran hegen, dass das Crossover-Marketing des Films bestimmt auch positiven Einfluss auf die Musikbranche haben wird. Zusammen mit dem herrlich frisch agierenden Schauspielerduo, das sich aus Erfolgsmime Kostja Ullmann und der kessen Anna Fischer zusammensetzt, ergibt das Gesamtkonzept und dessen Umsetzung unter dem Stricht eine klare eins – mit Sternchen!
Kostja Ullmann hat für seine Rolle als umjubelter Rockstar extra Gesangsunterricht bei Jane Comerford genommen und singt im Film alle Songs selbst. 