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New York Subway - Du weißt nie, wen du triffst
Subway Stories - Tales from the Underground
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Regie
Bob Balaban, Patricia Benoit, Julie Dash, Jonathan Demme, Ted Demme, Abel Ferrara, Alison Maclean, Craig McKay, Lucas Platt, Seth Zvi Rosenfeld
Drehbuch
Adam Brooks, John Guare, Lynn Grossman, Angela Todd, Seth Zvi Rosenfeld, Albert Innaurato, Danny Hoch, Julie Dash, Marla Hanson, Joe Viola
Produzenten
Richard Guay, Valerie Thomas
Genre Drama FSK 12 Filmlänge 81 min Land USA, 1997 DVD-Start 18.11.2010 Verleih 3L Filmverleih |
Story
1995 rief der amerikanische Privatsender HBO im Rahmen eines Wettbewerbes seine Zuschauer auf, ihre Erlebnisse aus der U-Bahn aufzuschreiben und an ihn zu schicken. Über 1.000 Menschen beteiligten sich an der Aktion. Die Gewinnergeschichten verarbeitete der Fernsehsender in „New York Subway - Du weißt nie, wen du triffst“.
In der U-Bahn triffst Du auf verrückte Musiker, ehrgeizige Börsenmakler, die auf der Suche nach heißen Tipps auch schon mal auf einen alten Mann hören. Pärchen diskutieren ihre Beziehung, junge Frauen sind nachts auf dem Weg nach Hause und müssen sich gegen Grabscher wehren, Unbekannte treffen sich täglich für sexuelle Spielchen an der Haltestange. Und wenn man nicht aufpasst wird man schon mal unfreiwillig zum Übernachtungsgast in einem verschlossenen U-Bahn Ausgang.
Schauspieler
Bill Irwin, Denis Leary, Christine Lahti, Kevin Corrigan, Steve Zahn, Jerry Stiller, Bonnie Hunt, Mekhi Phifer, Lili Taylor, Michael Rapaport, Israel Horovitz, Mercedes Ruehl, Zachary Taylor, Peter Sarsgaard, Sarita Choudhury, Nicole Ari Parker, Ajay Naidu, Danny Hoch, Kenny Garrett, Sam Rockwell, Tammi Cubilette, Rosie Perez, Mike McGlone, Gregory Hines, Anne Heche
Filmkritik von Melanie Frommholz
Zehn Geschichten aus dem HBO-Wettbewerb schafften es letztlich in den Film „New York Subway - Du weißt nie, wen du triffst“. Eine bunte Mischung aus tragischen, skurrilen und auch lustigen Geschichten versammelt sich hier zu einem besonderen Reigen. Auch wenn man dem Machwerk seine Entstehungszeit ansieht und die Optik einem Kinofilmvergleich nicht standhält, transportiert diese Ansammlung von Episoden doch gekonnt diese eigentümliche Atmosphäre unter der Erde, die zwischen Anonymität und plötzlicher Vertrautheit pendelt. Die U-Bahn ist eine andere Welt mit eigenen Gesetzmäßigkeiten und doch ist sie auch nur ein Spiegelbild des Lebens. Regisseure wie Jonathan Demme, der Filme wie „Philadelphia“ oder „Das Schweigen der Lämmer“ inszenierte, haben zehn besondere Geschichten in Szene gesetzt, die es alle verstehen in wenigen Minuten und ohne all zu viel Dialoge ihre Botschaften zu transportieren. Der Freak an der Würstchenbude wird zum umjubelten Musiker sobald er sein Instrument spielt. Der Mann mit dem Walkman wird zum Lebensretter, weil er seine Gleichgültigkeit ablegt und seine Umgebung wahrnimmt. Und die reiche Lady, die auf die farbigen Fahrgäste noch herunter geschaut hat, wird nach einer unfreiwilligen Nacht in der U-Bahn das Leben sicherlich mit anderen Augen sehen. „New York Subway - Du weißt nie, wen du triffst“ berührt, macht nachdenklich, schockiert und lässt einen oft auch schmunzeln. Der Film erzählt eben Geschichten des Lebens und zwischen zufälligen Gesprächen und skurrilen Begegnungen kann man sich fragen, wie man selbst wohl in der entsprechenden Situation reagiert hätte.
Die Episoden von "New York Subway – Du weißt nie, wen du triffst" heißen:
