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Die Frau des Zeitreisenden
The Time Traveler's Wife
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Regie
Robert Schwentke
Drehbuch
Jeremy Leven, Bruce Joel Rubin
Produzenten
Dede Gardner, Brad Grey, Brad Pitt, Nick Wechsler
Genre Science-Fiction-Drama FSK 12 Filmlänge 107 min Land USA Kinostart 17.09.2009 DVD-Start 05.02.2010 Verleih Warner Bros. Pictures Germany |
Story
Als Claire Abshire in der Bibliothek eines Tages auf den Bibliothekar Henry De Tamble trifft, weiß sie, dass es zu dieser Begegnung kommen musste. Er nicht, denn zu diesem Zeitpunkt ist Henry Claire noch nicht begegnet. Sie ihm dafür schon seit ihrem sechsten Lebensjahr immer wieder. Er ist die Liebe ihres Lebens. Was wie ein großen, durchgeknalltes Durcheinander klingt ist eigentlich ganz einfach zu erklären: Henry ist ein Zeitreisender. Nur das er seine Reisen nicht steuern oder kontrollieren kann. Er weiß nur, dass bestimmte Ereignisse ihn immer wieder anziehen. Und Claire ist ein solches Ereignis.
Schauspieler
Rachel McAdams, Eric Bana, Ron Livingston, Jane McLean, Hailey McCann, Brooklynn Proulx, Maggie Jane Castle, Michelle Nolden
Filmkritik von Melanie Frommholz
Man möchte diesen Film wirklich von Herzen mögen. Mit seinen geschliffenen Bildern, seiner stimmungsvollen Musik und seinen sehr gut passenden und auch miteinander wunderbar harmonierenden Hauptdarstellern ist „Die Frau des Zeitreisenden“ besonders ein Streifen fürs Auge. Auch fürs Herz, wenn man über die gesamte Handlung jegliche Logik ausblenden kann und auch nicht zu Zynismus neigt. Gelingt das jedoch nicht, wird einem schnell die überkonstruierte Handlung aufstoßen, die zwischen poetischer Liebesgeschichte und Hochglanz-Kitschschnulze pendelt.
In dem Versuch romantisch Klein-Mädchenträume mit einer philosophischen Betrachtung des Lebens zu verknüpfen sind tiefsinnige Betrachtungen und starke Dialoge auf der Strecke geblieben. In der Welt von Claire und Henry dreht sich alles um ihre vom Pathos überladene Zweierbeziehung. Es gibt keine Geldsorgen, keine Menschen, die kritische Fragen stellen und auch keine Mediziner, die einen ungesunden Forscherdrang entwickeln. Überhaupt scheint die Außenwelt außer dem Datum keine echte Veränderung zu erleben. Der Schmerz und die Verzweiflung, die eine solche außergewöhnliche Liebesbeziehung zweifelsohne mit sich bringt, wirken wohldosiert und sorgsam inszeniert. An den dunklen Seiten der Thematik wird nicht gerührt.
Als Roman war „Die Frau des Zeitreisenden“ eine starke Liebesgeschichte, die zum Überraschungserfolg avancierte. Der Film zum Buch ist leider nur ein schwaches Abziehbild, welches stark hinter den Möglichkeiten zurückbleibt.
Der Film basiert auf der gleichnamigen Romanvorlage von Audrey Niffenegger.

