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Conan
Conan the Barbarian
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Regie
Marcus Nispel
Drehbuch
Thomas Dean Donnelly, Joshua Oppenheimer, Sean Hood
Produzenten
John Baldecchi, Boaz Davidson, Randall Emmett, Joe Gatta, Avi Lerner, Danny Lerner, Fredrik Malmberg, Les Weldon
Genre Fantasy FSK 18 Filmlänge 112 min Land USA Kinostart 08.09.2011 DVD-Start 20.01.2012 Blu-ray-Start 20.01.2012 Verleih Warner Bros. Pictures |
Story
Conan wird in den Krieg hineingeboren. Statt Muttermilch kostet das Baby erst einmal Blut und so wird ein ungestümer, junger Mann aus ihm, der seinem Vater einige Probleme bereitet. Weil der jedoch von dem größenwahnsinnigen Khalar Zym getötet wird, ist Conan gezwungen alleine zurecht zu kommen. Als er erwachsen und erfahren ist, macht er sich jedoch auf die Suche nach dem Mörder seines Vaters. Der ist auf der Suche nach reinem Blut, um ein seltsames Auferstehungsritual zu vollziehen. Wenn Conan klug handelt, kann er dies zu seinem Vorteil nutzen und endlich Rache nehmen…
Schauspieler
Jason Momoa, Rachel Nichols, Stephen Lang, Rose McGowan, Saïd Taghmaoui, Ron Perlman, Leo Howard, Steven O'Donnell, Raad Rawi, Nonso Anozie, Bob Sapp, Milton Welsh
Filmkritik von Thomas Ays
Der deutsche Marcus Nispel hat sich nach den Remakes zu „Freitag, der 13.“ und „Texas Chainsaw Massacre“ den Arnold-Schwarzenegger-Klassiker „Conan, der Barbar“ ausgesucht, um diese Geschichte, mit den entsprechenden Effekten ausgestattet, in die aktuelle Kinogeneration zu katapultieren. Dies gelang mehr schlecht als recht. Wer schon bei dem Gerücht genervt mit den Augen gerollt hat, „Conan“ würde ein Remake erhalten, sollte den Kinosaal in weitem Bogen umgehen – manchmal hat man so ein Gefühl im Bauch, was dann tragischerweise Recht behält.
Bereits nach wenigen Momenten „Conan“ ist klar, was einen die kommenden zwei Stunden erwarten wird. Gemetzel, Blut, Gemetzel, Blut, Gemetzel, Sex, Gemetzel, Blut, Gemetzel,… Story? Fehlanzeige. Logik? Verschwundibus. Schauspieler? Nicht zu finden. Während nämlich perfekt geschminkte und weißzähnige Barbaren in diesem Film ihre Rollen abliefern, fragt man sich vor der Leinwand schon wirklich, warum man nicht einfach den Originalfilm mit Arnie noch einmal abgespielt hat. Es wäre billiger gewesen und es hätte den fast gleichen Effekt gehabt. Testosteronschwanger und obercool stapft Conan-Darsteller Jason Momoa durch die Szenerie, metzelt sich durch die Szenen nur um dort anzukommen, wo ihn der Zuschauer schon in den ersten paar Minuten vermutet hat. Es ist nicht zum Aushalten. Ordentlich sind jedoch die Effekte, wobei hier die Sandkrieger am meisten Spaß machen. Die Kampfszenen sind jedoch auch in 3D so schnell, dass man ihnen kaum folgen kann.
„Conan“ hätte in den 80ern bleiben sollen. Manche Figuren haben ihre Zeit gehabt und Marcus Nispel sollte sich nun schnellstmöglich dankbarere Stoffe suchen. Dieser Action-Streifen ist eine sinnlose Verschwendung von Zeit und (in 3D viel zu viel) Geld.
Wissenswertes
Dieses Remake basiert auf:
Conan der Barbar
Conan der Zerstörer
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