Royal Pains (TV-Serie) - Staffel 1

Royal Pains - Season 1

Filmplakat Royal Pains (TV-Serie) - Staffel 1
Regie Jace Alexander, Don Scardino, Constantine Makris, Dennie Gordon, Bronwen Hughes, Eric Laneuville, Michael W. Watkins, Jay Chandrasekhar, Ken Girotti  Drehbuch John P. Rogers, Andrew Lenchewski, Michael Rauch, Constance M. Burge, Carol Flint, Jon Sherman, Jason Gavin, Jessica Ball  Produzent Christine Sacani 
Genre TV-Serie  FSK 12  Filmlänge 524 min
Land USA, 2009  DVD-Start 18.08.2011  Verleih Universal Pictures

Story

Hank Lawson ist ein angesehener und talentierter Arzt in einem New Yorker Krankenhaus. Doch als er bei einem Notfall eine falsche Entscheidung trifft, stirbt ein wichtiger Geldgeber des Krankenhauses und Dr. Lawson wird gefeuert. Daraufhin verfällt Hank in Lethargie, seine Verlobte verlässt ihn und er verliert seine Wohnung. Sein Bruder Evan entschließt sich Hank wieder aufzubauen und nimmt ihn mit in die schönen Hamptons, wo sie sich unter die schöne und reiche Bevölkerung mischen und etwas Spaß haben wollen. Doch während einer Feier des wohlhabenden Boris gibt es einen Notfall, sodass Hank als Arzt eingreifen und das Leben einer jungen Frau retten muss. Nach diesem Zwischenfall beschließt sich Boris den jungen Arzt zu engagieren und ihm finanzielle Unterstützung anzubieten. Von nun an behandelt „Hank-Med“ die Schönen und Reichen der Hamptons…

Schauspieler

Royal Pains (TV-Serie) - Staffel 1 Mark Feuerstein, Paulo Costanzo, Jill Flint, Reshma Shetty, Campbell Scott, Pascale Hutton, Robert LuPone, Gillian Jacobs, Meredith Hagner, Guillermo Díaz, Margaret Colin, Christine Ebersole, Callie Thorne, Jennifer Missoni, Matt Burns, Bruno Campos, David Harbour, Ivana Milicevic, Mather Zickel, Samantha Mathis, David Alan Basche, Susan Misner, Ezra Miller, Dieter Riesle, Katie Finneran, Lee Tergesen, Peter Jacobson, Andrew McCarthy

Kritik von Sascha Koch

Sascha vergibt 2 von 5 Ms Royal Pains (TV-Serie) - Staffel 1 USA Network ist der zuschauerreichste Kabelsender in den Vereinigten Staaten und richtet sich mit seiner eher leichten Serienkost an ein eher junges Publikum. Da macht „Royal Pains“, welches genau in dieses Schema passt, keinen Unterschied. Jedoch generiert diese Serie so ziemlich gar keinen Unterhaltungswert. Viel mehr noch ist diese Serie einfach nur belanglos und dümmlich konzipiert.
Dem Titel entsprechend gibt es in „Royal Pains“ Schmerzen, die sich jedoch nicht auf die oberen Zehntausend in der Serie beschränken, sondern sich auch zunehmend auf den Zuschauer ausdehnen. Die Grundidee der Serie mit einem Privatarzt der Reichen ist vielleicht noch ganz gut, würde man denn eine spritzige, humorvolle und unterhaltsame Dramedy oder Comedy daraus machen. Doch was „Royal Pains“ stattdessen zu bieten hat, ist fast schon peinlich. Die Dialoge und die Interaktionen der Charaktere sind schlecht. Nicht mehr und nicht weniger. Der Wort- und Dialogwitz wirkt viel zu forciert, um wirklich witzig zu sein. Zudem bieten die Drehbücher keinerlei Spannung, nichts Interessantes und sind teilweise sehr infantil. Man versucht durch Glanz und Glamour, große Villen, Yachten und teure Autos die oftmals nicht vorhandene Storyline wett zu machen, doch dadurch wird die Serie in ihrem Gesamtkonzept auch nicht sinniger.
Obendrein verfügt „Royal Pains“ über eine Darstellerriege, die den Zuschauer mit den Drehbüchern um die Wette langweilt. Mark Feuerstein als Hauptdarsteller vermag nichts aus seinem sowieso schon unaufregend geschriebenen Charakter Hank herauszuholen und sein Kollege Paulo Costanzo hat als Evan von Anfang an den lächerlichsten Part inne, da seine Textzeilen und „Witze“ die blödesten der Serie überhaupt sind. Auch in Sachen Gastdarsteller bietet „Royal Pains“ nur 0815-Nonames, die besser aussehen als schauspielern können. Einzig Campbell Scott ist hier hochwertigere Besetzung, obwohl auch er nur stellenweise zu überzeugen vermag.
Alles in allem ist „Royal Pains“ schlicht und ergreifend und ohne Umschweife als nicht sehenswert zu deklarieren. Die Serie versinkt in Sachen Story, Dialoge und Charaktere in Belanglosigkeit und hat außer der Verherrlichung von Geld, Besitz und Macht nichts auf Lager. Zwar postuliert „Royal Pains“ materiellen Reichtum als den Gipfel der Glückseligkeit und Erfüllung aller Lebensträume, doch dies ist genau so unglaubwürdig wie der Rest der Serie – die medizinische Terminologie eingeschlossen. „Royal Pains“ ist optisch ganz nett, sonst aber langweilig, trivial und bisweilen peinlich.

Wissenswertes

Royal Pains (TV-Serie) - Staffel 1 „Royal Pains“ startete am 4. Juni 2009 auf USA Network und erzielte in der ersten Staffel sehr gute Quoten von durchschnittlich 5,97 Millionen Zuschauern. In Deutschland wird „Royal Pains“ von RTL ausgestrahlt, wobei die erste Staffel nur durchschnittliche Zuschauerwerte verbuchen konnte.

„Die Hamptons“ ist der Name einer Region am Ostende von Long Island bei New York und ist vor allem dadurch bekannt, dass viele wohlhabende Menschen ihre Residenzen dort haben.

Episodenguide:
• Auch Reiche sind nur Menschen
• Das Essen der Anderen
• Diskretion über alles?
• Es steigt der Mut mit der Gelegenheit

• Inselbegabung
• Die Bar Mitzwau
• Wahnsinnige Liebe
• Flimmernde Herzen

• Wunsch und Wahrheit
• Reich und stur
• Und der Haifisch, der hat Proteine
• Böse Geister



Besucherbewertung
0.0 / 5  (0 votes)

Kommentare

Nashorn schreibt am 09.08.11, 17:46
Royal Pains: Sehr geehrte Damen und Herren! Verehrtes Publikum! Royal Pains: Diese Serie müssen Sie sich einfach anschauen. Zunächst werden Sie denken: "Und noch eine Arztserie, nun ist es aber langsam gut!" Und Dennoch: meine Damen und Herren! Schon bei einer einzigen Folge werden Sie überrascht sein, was es doch alles auf der Welt gibt. Es ist einfach unglaublich, was alles so geschehen kann! Da verrutscht einer Lady das Busenimplantat und muß rechtzeitig zur Geburtstagsparty gerichtet werden oder da hält sich jemand im Keller-Aquarium einen Haifisch, um von ihm Stammzellen zu gewinnen, da er an einer seltenen Erbkrankheit leidet und Hilfe erhofft.
Oder: bei einem Rasenspiel, legt sich jemand auf eben diesen und dabei krabbelt ihm ein Wurm ins Ohr, der ungeahnte gesundheitliche Folgen entwickelt. Hatten wir das schon? Nein, das hatten wir noch nicht! Bezaubernde Darsteller Männlein wie Weiblein geben ein Licht ins Fernsehzimmer, das magisch, gleißend schimmert! Und das um die Wette mit dem Hintergrund, wo wir uns selbst gern befinden möchten: einer grandiosen Strandvilla, einer Party mit Schirmchen und bunten Cocktails und frischen Früchten, wie es leckerer nicht sein könnte oder die Szenerie eines sehnsuchtsvollen Sonnenuntergangs, wie wir es aus anderen Serien zwar schon längst kennen. Aber: und Achtung: Nicht etwa schmalzig abgedreht, dass man satt oder trunken vom Sofa rutschen möchte, nein, in dieser Serie steckt Humor. Jawohl: Manchmal fein, manchmal bissig, manchmal versteckt und immer charmant. So dass es einfach Spass macht zu schauen. Man freut sich auf die nächste Folge, auf schöne Menschen, schöne Bilder und im Gegensatz zu anderen Serien, hat man nicht das Gefühl man könne eine Verstopfung bekommen. Man denkt beim einen oder anderen Thema: Das kann es doch gar nicht geben! Und ist erfreut, dass das nicht die eigenen Erlebnisse sind. Die Autoren dieser Serie haben diese Serie für mich gemacht und sie haben die wundervolle Umgebung der New Yorker Hamptons verwoben mit spritzigen, witzigen, geistreichen, dubiosen und kuriosen Stories und sie erfrischt mit lebendigen, charismatischen und einzigartigen Charakteren. Eine Schleife obendrauf ist mein T-home-Paket, aus dem ich so gern nasche, weil es die Bilder noch brillanter macht. Thank you USA! Thank you very much!
+ Kommentar schreiben
Deine Daten
(wird nicht veröffentlicht)
Dein Kommentar*

*Pflichtfeld
Der Kommentar wird von uns vor dem Freischalten geprüft.