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Blood: The last Vampire
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Regie
Chris Nahon
Drehbuch
Kenji Kamiyama, Katsuya Terada
Produzenten
William Kong, Abel Nahmias
Genre Fantasy FSK 18 Filmlänge 85 min Land Hongkong, Frankreich, Japan, 2009 DVD-Start 19.11.2009 Blu-ray-Start 19.11.2009 Verleih Constantin Film |
Story
Saya ist ein sogenanntes Halbblut. Ihr Vater war ein Mensch, ihre Mutter ein Vampir. Seit nunmehr 400 Jahren steckt sie im Körper einer 16jährigen und tötet im Auftrag des Ältestenrats fiese Dämonen und Vampire – natürlich in Schuluniform. Stets ist sie getrieben vom unstillbaren Durst nach menschlichem Blut und der Gier, sich an ihrer eigenen untoten Rasse zu rächen und diese für immer zu vernichten. Doch ihr schlimmster und ärgster Kampf steht noch dem ewigen Mädchen noch bevor...
Schauspieler
Gianna Jun, Allison Miller, Masiela Lusha, JJ Feild, Koyuki, Yasuaki Kurata, Michael Byrne, Colin Salmon
Filmkritik von Thomas Ays
Na, na! Wer hat sich denn da auf die Optik verlassen?! Doch nicht etwa Regisseur Chris Nahon? Das wäre ja auch fatal! Tatsächlich hat Chris Nahon („Kiss of the Dragon“, „Das Imperium der Wölfe“) genau das getan und seinen auf einem Comic basierenden Film zwar optisch aufgepeppt, danach aber vollkommen vergessen, auch in die Special-Effects zu investieren. Die sind nämlich mehr als lachhaft und ziehen die Wertung für diesen Streifen rapide nach unten. Die Art seiner inszenierten Filme und deren Qualität zeigt, worauf es dem französischen Filmemacher anzukommen scheint – und sein Publikum gibt ihm recht. Wer sich jedoch auf Dauer auf die Optik verlässt, schafft auch im Horror- Fantasy- und Thrillergenre nicht ewig oben zu bleiben. Auch in diesen Bereichen zählt eben auch noch etwas anderes.
Hauptdarstellerin Gianna Jun kann noch so sehr düster gucken, es hilft nichts: "Blood: The last Vampire" ist nichts als sinnloses Abgeschlachte, dem eine Pseudo-Geschichte die nötige Tiefe geben soll, was mehr als kläglich misslingt! Diesem Streifen fehlt es entschieden an düsterer Coolness und aussagekräftigen Figuren! Comicverfilmungen anderer Art zeigen, dass dies durchaus zu kombinieren ist. Drehbuchautor Chris Chow („Fearless“ mit Jet Li) injizierte jedoch zu wenig inhaltliche Qualitäten, was aus „Blood: The Last Vampire“ eine optische Luftblase werden lässt.
