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Mississippi Burning - Die Wurzel des Hasses
Mississippi Burning
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Regie
Alan Parker
Drehbuch
Chris Gerolmo
Produzenten
Robert F. Colesberry, Frederick Zollo
Genre Drama FSK 16 Filmlänge 122 min Land USA, 1988 Kinostart 06.04.1989 DVD-Start 01.12.1999 Verleih MGM |
Story
Die ungleichen FBI-Agenten Rupert Anderson und Alan Ward kommen nach Mississippi, um das Verschwinden von drei jungen Bürgerrechtlern aufzuklären. Zwei Jungs waren weiß, einer schwarz und im Süden der USA, noch dazu im Jahr 1964, ist das von entscheidender Bedeutung. Die Agenten ahnen schon vor ihrer Ankunft, dass hier ein Verbrechen begangen wurde, das auf die ein oder andere Art mit Rassismus und dem Kuckucksklan zusammenhängt. Doch die Menschen in dieser Kleinstadt schweigen, niemand will mit den Beamten sprechen. Besonders Ward macht dieses Verhalten zu schaffen, was dazu führt, dass er immer mehr Beamte nach Mississippi holt, um den Fall aufzuklären. Doch so einfach, wie er sich das vorstellt, wird es nicht...
Schauspieler
Gene Hackman, Willem Dafoe, Frances McDormand, Brad Dourif, R. Lee Ermey, Gailard Sartain, Stephen Tobolowsky, Michael Rooker, Pruitt Taylor Vince, Badja Djola, Kevin Dunn, Frankie Faison, Thomas B. Mason, Geoffrey Nauffts, Rick Zieff, Darius McCrary
Filmkritik von Thomas Ays
Mississippi brennt - und das zwei Stunden lang. Regisseur Alan Parker ließ keine kreative Phase aus, um nicht auch dem letzten Zuschauer zu verdeutlichen, um was es wirklich geht. Mit einer fantastischen Kameraarbeit und einem tollen Schnitt bringt er seinen Film technisch und inszenatorisch ganz weit nach vorne. Parker gelingt es von der ersten Minute an Spannung zu erzeugen und den Zuschauer nicht wieder loszulassen - eine Meisterleistung.
Das Drehbuch von Chris Gerolmo hat es ebenfalls in sich und zeigt Rassismus in allen Formen und dringt so unaufhörlich in den Zuschauer ein. Die Schauspieler tun ihr Übriges, den Film zu einem kleinen Meisterwerk zu machen. Gene Hackman als harter FBI-Agent und Willem Dafoe als sein junger Vorgesetzter sind ein echtes Traum-Duo, was zwei Stunden dauerhaft zur erzeugten Spannung beiträgt.
"Mississippi Burning - Die Wurzel des Hasses" zeigt eine besonders widerliche Form des Rassismus in den USA. Diese Problematik wurde schon in so vielen Filmen be- und verarbeitet und doch wird man als Zuschauer nicht müde, sich davon in seinen Sessel bannen zu lassen. Es ist unheimlich wichtig, uns auch noch heute daran zu erinnern, wie falsch die hier gezeigten Wertevorstellungen und Weltanschauungen sind und vor allem wohin zu führen.
Wissenswertes
"Mississippi Burning - Die Wurzel des Hasses" basiert lose auf dem wahren Mord an den Bürgerrechtlern J. E. Chaney, Mickey Schwerner und Andrew Goodman. Während des Filmstarts wurde das Drama heftig diskutiert, da es sich zu sehr an den echten Fall anlehne, viele wichtige Aspekte aber ausgespart habe.
Auszeichnungen
Golden Globe-Nominierungen
Bester Film - Drama, Beste Regie, Bester Schauspieler - Drama (Gene Hackman), Bestes Drehbuch
OSCAR-Nominierungen
Bester Film, Beste Regie, Bester Hauptdarsteller (Gene Hackman), Beste Nebendarstellerin (Frances McDormand), Bester Schnitt, Bester Ton
Gewonnene OSCARs
Beste Kamera
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