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Die Wächter der Apokalypse
El último justo
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Regie
Manuel Carballo
Drehbuch
Manuel Carballo, Manu Díez
Produzenten
Julio Fernandez, Billy Rovzar, Fernando Rovzar
Genre Thriller FSK 16 Filmlänge 98 min Land Mexiko, 2007 Verleih 3L Filmverleih |
Story
Teo weiß nicht wie im geschieht, als er und seine Freundin von zwei unbekannten Männern heimgesucht werden, die ein furchtbares Blutband hinterlassen. Am Schluss überlebt nur Teo, der gleich ins Fadenkreuz der Polizei gerät. In den nächsten Tag häufen sich die unerklärlichen Ereignisse. Schnell ist klar, dass Teo gejagt wird und dass alles in irgendeiner Weise mit seinem Geburtsdatum zusammenhängt.
Schauspieler
Diego Martin, Ana Claudia Talancon, Antonio Dechent, Raúl Méndez, Goya Toledo, Pedro Armendáriz Jr., Brian Thompson, Frederico Luppi
Filmkritik von Kathrin Lang
Die Werbetrommel für „Die Wächter der Apokalypse“ wurde gut gerührt und dürfte wohl auch nicht die schlechteste Methode sein, um diesen Film zu vermarkten: „Von den Produzenten von „The Machinist“ und „REC““ prangert da groß auf dem DVD-Cover und schraubt die Erwartungen des Zuschauers ordentlich hoch. Spannend entfaltet sich zunächst auch ein Geflecht aus geheimen Machenschaften und verborgenen Verschwörungen, das den Zuschauer schnell an die Geschichte fesselt. Dann verliert sich „Die Wächter der Apokalypse“ jedoch in seiner Undurchsichtigkeit. Über eine Stunde hinweg erschließt sich dem Zuschauer nicht im Geringsten, um was es nun eigentlich gehen soll. Wer jagt hier eigentlich wen und vor allem: warum? Dies sind große Fragen, die erst kurz vor Ende aufgelöst werden und dann auch mehr als nur dürftig. „Die Wächter der Apokalypse“ verliert nahezu jeglichen Reiz durch das dubiose Spiel mit seiner Rätselhaftigkeit. Mehr Hintergrundinformationen hätten diesen Thriller zwar seine geheimnisvolle Atmosphäre gekostet, dafür aber den Zuschauer mehr an sich gebunden. So bleibt dieser nämlich herzlich unberührt vor seinem Fernseher zurück und denkt mit einem etwas müden Lächeln an die prophezeite Hollywoodqualität, die wir in „The Machinist“ noch erleben durften.
