Aktuell im Kino
Demnächst im Kino
- 16.2.
- Der Ruf der Wale
- 16.2.
- Extrem laut und unglaublich...
- 16.2.
- Gefährten
- 16.2.
- Yoko
- 23.2.
- Ghost Rider: Spirit of Ven...
- 23.2.
- Glück
- 23.2.
- In the Land of Blood and...
- 23.2.
- Safe House
- 23.2.
- Young Adult
- Zu den Kinostarts
Moviesection.de unterstützt PETA
Das fliegende Klassenzimmer (2003)
Das fliegende Klassenzimmer
|
Regie
Tomy Wigand
Drehbuch
Franziska Buch, Hermine Kunka, Henriette Piper
Produzenten
Uschi Reich, Susanne van Lessen, Peter Zenk
Genre Kinderfilm FSK 0 Filmlänge 114 min Land Deutschland Kinostart 16.01.2003 DVD-Start 01.10.2003 Verleih Constantin Film |
Story
Für Jonathan Trotz ist das Internat des Thomaner-Chors Leipzig die letzte Chance. Von dieser Schule darf er nicht auch noch fliegen. Gott sei Dank findet er in Matz, Martin, Ulli und Kreuzkamm Junior schnell neue Freunde. Zusammen mit ihnen schlägt er sich gegen die Externen in so mancher Schneeballschlacht und steuert durch die Probleme der Vorpubertät. Immer an ihrer Seite der Kantor der Schule, der warmherzige Justus Böck. Doch als dieser mitbekommt, wie die Jungs das Stück „Das fliegende Klassenzimmer“ für die Weihnachtsaufführung proben ist es vorbei mit seinem Verständnis. Ohne Erklärungen verbietet er ihnen kurzerhand die Aufführung. Jonathan, Martin, Matz und Co. sind ratlos. Hat Justus komisches Verhalten eventuell mit ihrem Kumpel dem Nichtraucher zu tun? Zwischen den beiden Männern scheint es eine rätselhafte Verbindung zu geben…
Schauspieler
Ulrich Noethen, Sebastian Koch, Piet Klocke, Anja Kling, Hauke Diekamp, Philipp Peter-Arnolds, Frederick Lau, Hans Broich-Wuttke, François Goeske, Theresa Vilsmaier, Nicky Kantor
Filmkritik von Melanie Frommholz
„Das fliegende Klassenzimmer“ von Erich Kästner war schon 1954 und 1973 die Grundlage für eine gleichnamige Verfilmung. 2003 machte sich nun das Team um Regisseur Tomy Wigand daran den Stoff für die Neuzeit aufzupeppen. So wird die Handlung kurzerhand in das Internat des Leipziger Thomaner-Chors verlegt und es geht auch nicht mehr um den Kampf von Gymnasiasten gegen Realschüler sondern Schulinterne fetzen sich mit den Externen. Verbrannt werden Notenblätter und keine Schulhefte. Insgesamt hat Wigand dem Stoff eine stimmige Frischzellenkur verpasst, wenn auch besonders Fans der Verfilmung mit Johannes Fuchsberger als „Justus“ die warme Atmosphäre des Films von 1973 vermissen werden. Die gesamte Handlung macht einen gehetzten Eindruck, was nicht zuletzt an den oft hastig gesprochenen Dialogen der jungen Darstellerriege liegt. Aus dieser stechen insbesondere die Nebendarsteller Frederick Lau als „Matz“ und François Goeske als „Kreuzkamm Junior“ positiv heraus. Hauke Diekamp als „Jonathan“ ist dagegen etwas blass. In die Fußstapfen von Joachim Fuchsberger und Heinz Reincke treten Ulrich Noethen und Sebastian Koch und machen ihre Sache durchweg überzeugend.
Erich Kästners Romanvorlage lebt von seiner zeitlosen Botschaft für Freundschaft und Zusammenhalt und ist immer für eine Verfilmung gut. Leider ist diese Variante aber zu gewollt cool, um gänzlich zu berühren.
Wissenswertes
Das fliegende Klassenzimmer (1954)
Das fliegende Klassenzimmer (1973)
Das fliegende Klassenzimmer (2003)