Insidious

Filmplakat Insidious
Regie James Wan  Drehbuch Leigh Whannell  Produzenten Oren Peli, Jason Blum, Steven Schneider 
Genre Horror-Thriller  FSK 16  Filmlänge 102 min
Land USA  Kinostart 21.07.2011  DVD-Start 24.11.2011  Blu-ray-Start 24.11.2011  Verleih Senator Film

Story

Der Lehrer Josh Lambert und seine Frau Renai ziehen zusammen mit ihren drei kleinen Kindern in ein neues Haus. Hier wollen sie noch einmal ganz von vorne anfangen und endlich eine richtige Heimat finden. Doch bald schon zeigt sich, dass mit dem neuen Heim etwas ganz und gar nicht stimmt. Nachdem Joshs und Renais Sohn Dalton auf dem Dachboden einen mysteriösen Unfall hatte, fällt er plötzlich ins Koma – das sich kein Arzt wirklich erklären kann. Renai beginnt zu ahnen, dass sie nicht allein sind im neuen Haus und dass die Familie dort in großer Gefahr schwebt. Durch einen erneuten Umzug hofft das Ehepaar, den unheimlichen Erscheinungen entrinnen zu können. Doch auch im neuen Haus geschehen Dinge, die so furchtbar sind, dass den Lamberts schließlich nichts anderes übrige bleibt, als sich dem Unfassbaren zu stellen…

Schauspieler

Insidious Patrick Wilson, Rose Byrne, Ty Simpkins, Lin Shaye, Leigh Whannell, Angus Sampson, Barbara Hershey, Andrew Astor, Corbett Tuck, Heather Tocquigny, Ruben Pla, John Henry Binder, Joseph Bishara, Philip Friedman, J. LaRose, Kelly Devoto

Filmkritik von Stefanie Rufle

Steffi vergibt 5 von 5 Ms Insidious Man kann einfach nicht anders, als „Insidious“ als eine Perle unter den Horror-Thrillern zu bezeichnen. Dieser Film funktioniert von der ersten Minute an ohne Wenn und Aber. Auch wenn die erste halbe Stunde sich noch etwas zögerlich voranbewegt, spürt der Zuschauer doch mit jeder Faser, dass hier etwas Unheilvolles, Furchterregendes und Grauenhaftes auf ihn zukommt. Regisseur James Wan macht von der ersten Szene an alles richtig, schon die Eingangssequenz, die stark an Hitchcock und sein „Psycho“ erinnert, jagt einem wohlige Schauder den Rücken hinunter. Das Drehbuch ist stimmig und durchdacht und ruft eine Geschichte in den Köpfen hervor, die mehr und mehr latentes Unbehagen erzeugt. Das, was im Verborgenen lauert, die Ahnung von drohendem Unheil, ist derart schrecklich und undenkbar, dass die Spannung irgendwann kaum noch zu ertragen ist. Die Effekte sind hierbei sorgfältig dosiert und grandios in Szene gesetzt – unheimliche Geräusche aus dem Babyphon, schemenhafte Gesichter in Fensterscheiben verursachen Dauer-Herzrasen. Die wirklich genialen Schnitte, für die ebenfalls Regisseur James Wan verantwortlich ist und die unheimlichen Filter unterstreichen diese unheilvolle Wirkung noch zusätzlich.

Auch mit der Auswahl seiner Darsteller bewies Wan ein sicheres Händchen. Patrick Wilson und Rose Bryne überzeugen als Ehepaar, dem das bisher normal verlaufende Familienleben mehr und mehr entgleitet. Vor allem Bryne steht der allmählich wachsende Irrsinn förmlich ins Gesicht geschrieben. Doch auch Barbara Hershey weiß als Joshs Mutter durchaus zu überzeugen. „Insidious“ punktet neben allem Grusel auch durch seine innovativen und überraschenden Einfälle und unter die Haut gehende Musik. Dabei ist es stets die unheilvolle Spannung, die den Zuschauer immer tiefer in die Polster sinken lässt. Obwohl hier weitgehend auf blutige Schockeffekte verzichtet wird, ist Gänsehaut beinahe permanenter Dauerzustand.
„Insidious“ wird das Herz so manches Genre-Liebhabers jubilieren lassen – endlich darf man ihn wieder erleben: den absolut packenden und atemberaubenden Horror-Thriller, der das Blut in den Adern gefrieren lässt.

Wissenswertes

Insidious Regisseur James Wan inszenierte bereits die überzeugenden Genre-Filme "Saw" und "Dead Silence".



Besucherbewertung
4.3 / 5  (9 votes)

Kommentare

ZenSky schreibt am 26.07.11, 19:48
Ich muss sagen, ist echt einer der besten Mystery-Filme, den ich gesehen habe. Paranormal Activity ist ein Scheissdreck dagegen! :) Sehr zu empfehlen.
Aurora schreibt am 06.08.11, 03:09
Der Anfang ist ein wenig langweilig, aber die Mitte umso besser *.*
ein Schockeffekt jagt den nächsten, wirkt dabei jedoch nicht aneinander gequetscht.
Einzig und allein das Ende konnte Paranomal Activity nicht übertreffen D:

PA hatte den Vorteil, die Gestalt des Dämons größtenteils der Fantasie des Zuschauers zu überlassen, wohingegen bei diesem Film am Ende leider doch gezeigt wurde wie das "Böse" aussieht.
Wo es in meiner Fantasie noch viel unheimlich wirkte, verblasste die Angst schlagartig als man gegen Ende des Films die komplette Erscheinung sehen konnte...
dimi schreibt am 05.08.11, 22:42
am anfang ist der film ein guter atmosphärischer horror thriller aber leider am ende rutscher er ins lächerliche ab als die anfangen vom jenseits zu sprechen und son scheiss=) paranormal activity hat mich viel mehr geschockt weil er einfach realistisch rüberkommt. insidious nicht mehr als ein durchschnittlicher horrorfilm
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