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Trailer Park of Terror
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Regie
Steven Goldmann
Drehbuch
Timothy Dolan
Produzent
Timothy Dolan
Genre Horror FSK 18 Filmlänge 93 min Land USA, 2008 DVD-Start 16.10.2009 Verleih Capelight |
Story
Als ein paar üble Hinterwäldler ihren Geliebten auf einen stählernen Zaun spießen, mäht die hübsche Norma aus Rache sämtliche Bewohner der heruntergekommenen Wohnwagensiedlung mit einer Pumpgun nieder. Da sie sich anschließend selbst in die Luft sprengt, steht einem Dasein als untoter Dämonin nichts mehr im Weg. Mit Hilfe ihrer zu Zombies mutierten Opfer von einst, läßt sich die üppige Blondine die Chance nicht entgehen, zu Ehren einer Gruppe schwer erziehbarer Jugendlicher und deren Betreuer ein Schlachtfest zu veranstalten...
Schauspieler
Nichole Hiltz, Lew Temple, Hayley Marie Norman, Michelle Lee, Priscilla Barnes, Stefanie Black, Matthew Del Negro, Arielle Hakian, Jeanette Brox, Michelle Lee, Dale Dickey, Brock Cuchna
Filmkritik von Achim Lay
Das krude, auf einem Comic basierende Machwerk sucht irgendwo zwischen mißlungenem Tarantino/Rodriguez-Plagiat und einer Art Endlosschleife von "Freitag der 13." seine Daseinsberechtigung. Dabei dürften Teenie-Slasher-Fans an Nichole Hiltz als blondem Killer-Babe mit Zombie-Touch durchaus ihre Freude haben. Auch der Soundtrack ist gar nicht mal schlecht. Vielleicht wäre es besser gewesen, aus dem Film ein Hörspiel zu machen. Inhaltlich bietet der Streifen nämlich nichts neues. Die Spannung hält sich leider in Grenzen, da dem Produktionsteam die innovativen Ideen unmittelbar nach Vergabe des Titels ausgegangen sind. Wenn der Produzent im "Making-Off" davon spricht, die Handlung spiele an einer Art "Bermuda-Dreieck für LKW-fahrende Hinterwäldler", dann scheint in diesem Bermuda-Dreieck auch das Drehbuch verschwunden zu sein. Schlimmer noch, dass die Macher die Laufzeit mangels Inspiration zunächst mit Softpornonummern für Teenies und dann mit einem halbgaren Versuch von Situationskomik zu füllen versuchen. Der Rest ist eine blutige Schlachtorgie der übelsten Sorte. Allenfalls Metzgermeister und drogenberauschte Sadisten könnten an kredenzten Innereien und abgetrennten Gliedmaßen ihre Freude haben. Mag dies auch in der Natur des Splatterfilms liegen, so hat man schon weitaus originellere und mit besseren Effekten versehene Filme dieses Genres gesehen. Hier erinnern die Masken doch allzu sehr an die letzte Fahrt mit der Geisterbahn.
Nach 93 quälenden Minuten hilft nur eines: Wohnwagen verkaufen und im nächsten Hotel einchecken!
