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Living Hell
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Regie
Richard Jefferies
Drehbuch
Richard Jefferies
Produzenten
Richard Jefferies, Deborah Del Prete, Gigi Pritzker
Genre Horror-Thriller FSK 16 Filmlänge 85 min Land USA, 2008 DVD-Start 20.08.2009 Verleih 3L Filmverleih |
Story
Als der Biologielehrer Frank Sears erfährt, dass der Militärstützpunkt in der Wüste von Arizona abgerissen werden soll, macht er sich sofort von New York aus auf den Weg, um dieses Vorgehen umgehend zu stoppen. Frears Mutter, die einst in dem Stützpunkt gearbeitet hat, hat ihren Sohn vor Jahren gewarnt, dass dort etwas Grausames lauert, das niemals gestört werden darf. Von dieser Warnung will das US-Militär allerdings nicht viel wissen. Völlig unbedacht begeben sich die Soldaten auf die Suche nach dem, was sich in den Gewölben des Stützpunktes verstecken könnte. Schon bald stoßen sie auf eine unheimliche halb pflanzlich, halb bakterielle Lebensform, die sich in einer ungeheuren Geschwindigkeit verbreitet. Schneller als die Leute vor Ort gucken können, gerät alles aus den Fugen und Welt steckt in ernsthaften Schwierigkeiten: Ist die Menschheit noch zu retten?
Schauspieler
Johnathon Schaech, Erica Leerhsen, Jason Wiles, James McDaniel, Terence Jay, Charissa Allen, Dylan Kenin, Judy Herrera
Filmkritik von Kathrin Lang
Die Story rund um den Horror-Thriller „Living Hell“ bietet einige interessante Ansatzpunkte. Die Grundidee, eine übermächtige und völlig undurchschaubare Lebensform auf die Welt und ihre Bevölkerung loszulassen, ist zwar nicht neu und wurde gewiss auch schon besser umgesetzt als in diesem Fall, bietet dank einer tollen Inszenierung aber doch immer wieder aufs Neue Nervenkitzel und Spannung. Drehbuchautor, Regisseur und Mitproduzent Richard Jefferies hält den Zuschauer während „Living Hell“ mit einige gut inszenierten Ekelszenen sowie punktgenauen Schockmomenten gut bei Laune. Die alles entscheidende Frage nach dem Überleben der Menschheit reicht da beinahe gänzlich aus, um den Spannungsbogen aufrechtzuerhalten. Zwar glänzt dieser Horror-Thriller nicht immer mit einem stimmigen Handlungsverlauf, und auch ein Großteil der Dialoge ist stellenweise zum Verzweifeln dämlich, doch im Großen und Ganzen bietet „Living Hell“ solide Unterhaltung, die sich von Genrefans innerhalb der 85 Filmminuten kurzweilig wegkonsumieren lässt.
