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Green Zone
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Regie
Paul Greengrass
Drehbuch
Brian Helgeland
Produzenten
Tim Bevan, Eric Fellner, Lloyd Levin
Genre Kriegs-Drama FSK 16 Filmlänge 115 min Land USA Kinostart 18.03.2010 DVD-Start 26.07.2010 Blu-ray-Start 29.07.2010 Verleih Universal Pictures |
Story
März, 2003: Wegen angeblicher Massenvernichtungswaffen und der Weigerung Saddam Husseins, seine Pläne offenzulegen, beginnt der Einmarsch amerikanischer Truppen in den Irak. Unter ihnen befindet sich auch US-Armee-Chief Roy Miller. Er und seine Männer haben den Auftrag, die Waffen zu finden. Die Hinweise auf die verschiedenen Standorte bekommt die US-Regierung von einer anonymen Quelle, die ganz wenige Eingeweihte wirklich kennen. Nachdem sich ein weiterer Ort als Niete herausstellt, wird Miller misstrauisch und fragt bei seinen Vorgesetzten nach. Er erntet jedoch nur scharfe Befehle, die besagen, dass er nicht fürs Nachdenken bezahlt wird, sondern um Einsätze im Irak zu leiten. Miller jedoch denkt nicht daran und macht mit dem CIA-Mann Martin Brown gemeinsame Sache. Er will aufdecken, was hier nicht stimmt. Doch bald hat Miller nicht nur mit Gewehrsalven aus feindlichen Lagern zu kämpfen, sondern auch mit seinen eigenen Leuten…
Schauspieler
Matt Damon, Jason Isaacs, Amy Ryan, Brendan Gleeson, Greg Kinnear, Antoni Corone, Sean Huze, Nicoye Banks, Bijan Daneshmand, Jerry Della Salla, Aymen Hamdouchi, Yigal Naor, Khalid Abdalla
Filmkritik von Thomas Ays
Nach wenigen Sekunden „Green Zone“ ist klar, dass Regisseur Paul Greengrass die Zügel fest im Griff hat und sein Pferdchen zu steuern in der Lage ist. Dieser Eindruck trügt nicht und auch nach 115 Minuten Spielzeit weiß man, warum die Kinozuschauer Filme dieses Regisseurs lieben. Zum einen schafft es Greengrass niemals auch nur ansatzweise seine Zuschauer zu verlieren, zum anderen erzählt er eine packende und gleichzeitig actionreiche Geschichte, die die Fehler der US-Regierung den Irak-Krieg betreffend in den Fokus rückt. Wie sinnlos dieser Krieg war (und ist!) zeigt „Green Zone“ auf eindrückliche Art und Weise. Dass es ein Amerikaner ist, der derart brachial vorgeht und diese Schweinerei aufdeckt, mag den ein oder anderen Kritiker stören. Fakt ist jedoch, dass es auch in Amerika ziemlich viele Bush- und Kriegsgegner gab, die offen ein Versagen ihrer Regierung anprangerten. Gab es im Irak je Massenvernichtungswaffen? Oder ging es wirklich darum, einen Mann zu stürzen? Oder spielten einfach viele große Jungs zu gerne Krieg?
Paul Greengrass findet auch in „Green Zone“ seinen perfekten Hauptdarsteller. Matt Damon ist zu jeder Zeit Mittelpunkt seines Films und immer in der Lage, diesen Kriegsthriller zu tragen. Hinzu kommen packende Bilder, die jedoch mit einer ab und an nervenden Wackelkamera eingefangen wurden.
„Green Zone“: Das ist ein Kriegsthriller der jüngeren US-Kriegsgeschichte, der rasant inszeniert wurde und darüber hinaus seine Geschichte niemals aus den Augen lässt. Paul Greengrass verheizt seine Story nicht zugunsten von möglichst viel Blut und Gewalt. Ein ebenso cooler wie wichtiger Film. Eine Gratwanderung, zu deren Inszenierung nicht jeder Filmemacher in der Lage ist. Daumen hoch.
Wissenswertes
Regisseur Paul Greengrass inszenierte bereits "Die Bourne Verschwörung" und "Das Bourne Ultimatum" mit Matt Damon. "Green Zone" basiert auf dem Roman "Imperial Life in the Emerald City: Inside Iraq's Green Zone" von Rajiv Chandrasekaran.
"Green Zone" wurde im amerikanischen Original gesehen und bewertet.
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