Männertrip

Get Him to the Greek

Filmplakat Männertrip
Regie Nicholas Stoller  Drehbuch Nicholas Stoller  Produzenten Judd Apatow, David L. Bushell, Rodney Rothman 
Genre Komödie  FSK 12  Filmlänge 109 min
Land USA  Kinostart 02.09.2010  DVD-Start 06.01.2011  Blu-ray-Start 06.01.2011  Verleih Universal Pictures

Story

Der ehrgeizige Aaron Green wittert seine große Chance: Das Plattenlabel, bei dem er angestellt ist, steht kurz vor dem Aus und sucht händeringend nach einer Lösung für alle finanziellen Probleme. Aaron schlägt vor, ein Comeback des einstig großen Rockstars Aldous Snow zu inszenieren. Sein Chef Sergio Roma ist von der Idee schnell überzeugt und schickt seinen Schützling Aaron nach England, um Aldous für die große Show in die Staaten zu bringen. Als Aaron voller Vorfreude zusagt, ahnt er noch nicht, dass sich sein Leben – an der Seite von Aldous Snow – binnen weniger Stunden komplett verändern wird. Anstatt auf direktem Weg in das Greek Theatre in Los Angeles steuern, nimmt das neugefundene Zweiergespann einige Umwege. Die abenteuerliche Reise führt durch einige Nachtclubs in London, nach Las Vegas, wo Aldous seinem Rabenvater einen kurzen Besuch abstatten will, bis hin Aldous’ längst verflossener Ex, deren Herz nun zurück erobert werden soll. Zwischen den Stühlen sitzt Aaron, der zwischen Abenteuerlust und Verantwortungsbewusstsein hin und hergerissen ist.

Schauspieler

Männertrip Jonah Hill, Russell Brand, Rose Byrne, Elisabeth Moss, Lino Facioli, Colm Meaney, Sean 'P. Diddy' Combs, Kali Hawk, Nick Kroll, Dinah Stabb

Filmkritik von Kathrin Lang

Kathrin vergibt 4 von 5 Ms Männertrip Ziemlich genau zwei Jahre ist es her, dass uns Regisseur Nicholas Stoller und Produzent Judd Apatow die Komödie „Nie wieder Sex mit der Ex“ in die Kinos brachten. Was zunächst weder sonderlich vielversprechend klang, noch so aussah, entpuppte sich als tolle Unterhaltung auf schwerelosem Niveau. 2010 knüpft das Regie-Produzentengespann nun an alte Erfolge an und bringt uns mit „Männertrip“ das Spin-Off zu ihrer Überraschungskomödie von 2008 in die Kinos. Russell Brand ist erneut in seiner Rolle des Rockstars Aldous Snow zu sehen, während Jonah Hill seine einstige Nebenrolle gegen eine Hauptrolle eintauschen darf. Das Ergebnis kann sich sehen lassen. „Männertrip“ ist eine erneut auf sehr komischem Niveau unterhaltende Komödie geworden, die die Untiefen des Showgeschäfts sarkastisch auskundschaftet. Bezeichnend ist dabei vor allem die Tatsache, dass Regisseur Nicholas Stoller trotz haarscharfer Gratwanderung niemals gänzlich ins Niveaulose abdriftet. Wie durch Zauberhand gelingt es ihm immer wieder zwischen den dunklen Extremen der „Sex, Drug & Rock ’n’ Roll“-Erfahrungen, den eigentlichen Witz zu finden und ihn charmant ans Tageslicht zu befördern. Resultat sind einige bemerkenswert lustige Szenen und Dialoge, die immer wieder schallend auflachen lassen.

Anstatt der Niveaulosigkeit kommt Stoller letztlich aber die Moral in die Quere. Besticht „Männertrip“ weite Strecken durch seine schwerelosen Ansatzpunkte, stiehlt sich die Komödie wiederholt selbst die Show, indem das wilde Rocker-Dasein regelmäßig von schweren Moralpredigten überschatten wird. Immer wenn es beginnt ernst zu werden, kommen seichte Gefühlte und meist überflüssige Sentimentalitäten zum Vorschein, die der Komödie ihren Fahrtwind nehmen. So wird „Männertrip“ zu einer etwas durchwachsenen Komödie, die man nicht immer mag, deren Höhepunkte unter dem Strich jedoch deutlich überwiegen.

Wissenswertes

Männertrip "Männertrip" ist das Spin-Off zu der Komödie "Nie wieder Sex mit der Ex", die im Juni 2008 in unseren Kinos zu sehen war.



Besucherbewertung
4.6 / 5  (7 votes)

Kommentare

Jo schreibt am 12.09.10, 14:03
wollen wir nicht einfach hierbleiben und die zeit unseres lebens haben????!!! :D
Klint Ostwald schreibt am 12.09.10, 01:01
Wow!
Bin eigentlich leicht positiv überrascht aus dem Kino gegangen.
Der Film ist zweifellos derb aber wirklich witzig, mit kleinen Seitenhieben auf das Musik-Bussines.
Russell Brand ist einfach PERFEKT als Aldous Snow sowie P.Diddy als verrückter Plattenboss. Jonah Hill fand ich ok.
Fazit: Sex,Drugs and Rock´N´Roll Baby!!
Der Film rockt!
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