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A Film with Me in It
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Regie
Ian Fitzgibbon
Drehbuch
Mark Doherty
Produzenten
Alan Moloney, Susan Mullen
Genre Komödie FSK 16 Filmlänge 83 min Land Irland, 2008 DVD-Start 07.01.2011 Verleih Capelight |
Story
Zusammen mit seinem gelähmten Bruder bewohnt Mark eine herabgekommenen Wohnung. Dem Eigentümer schulden die beiden mittlerweile mehrere Monatsmieten. Doch woher soll das Geld auch kommen? Mark ist Schauspieler, aber derzeit arbeitssuchend und Marks Bruder kommt aus naheliegenden Gründen so schnell an keinen Job. Da kommt es Mark gerade richtig, dass der nervende Vermieter durch einen tragischen Unfall vom Zeitlichen gesegnet wird. Als auch noch Marks Bruder vom Tod eingeholt wird, sind, wie aus heiterem Himmel, gleich mehrere Fliegen auf einmal geschlagen. Doch wird die Polizei bei all dem glauben, dass es sich tatsächlich nur um tragisch-tödliche Unfälle gehandelt hat? Wohl kaum. Der Meinung ist auch der mittellose Drehbuchautor Pierce, der sich für seinen Kumpel Mark gleich ein paar handfeste Lügen ausdenkt, die Mark der Polizei auftischen kann...
Schauspieler
Dylan Moran, Mark Doherty, Keith Allen, Amy Huberman, Aisling O'Sullivan, David O'Doherty, Ronan Wilmot, Hugh O'Conor, Neil Jordan, Jonathan Rhys Meyers, Eileen Colgan
Filmkritik von Kathrin Lang
Dass der Tod durchaus auch seine witzigen Seiten hat, haben schon viele Filmemacher herausgefunden. Die Liste an Komödie, die den Tod in irgendeiner Form in ihren Mittelpunkt stellen, ist enorm lang. Und so hat es Ian Fitzgibbons „A Film With Me In It” nicht gerade einfach, dem ohnehin schon vollbeladenen Genre neue Facetten hinzuzufügen. Weite Strecken über gelingt ihm das mit seinem Storytelling auch nicht. Nichtsdestotrotz weiß Fitzgibbon mit seinem recht unspektakulären Stoff umzugehen und verwandelt die Geschichte über einen tragischen und zudem tödlichen Unfall in eine bitterböse, schwarzhumorige Komödie, die dank ihres bissigen Humors zu überzeugen weiß. Wegen des geringen Budgets auf ein Minimales reduziert, besinnt sich „A Film With Me In It” auf seine Spitzen im Drehbuch und auf seine nahezu perfekte Besetzung. Dass die Story da nicht immer ganz rund läuft und einige Erzählwendungen ins unglaubwürdig Absurde abzudriften drohen, verzeiht man der irischen Komödie daher gerne. Wer schwarze Komödie mag, der wird auch an diesem ambitionierten Film seine Freunde haben.
