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Shark in Venice - Der Tod lauert im Wasser
Shark in Venice
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Regie
Danny Lerner
Drehbuch
Danny Lerner, Les Weldon
Produzent
Les Weldon
Genre Horror-Thriller FSK 16 Filmlänge 84 min Land USA, 2008 DVD-Start 28.09.2009 Verleih 3L Filmverleih |
Story
In den Kanälen von Venedig werden drei grausam entstellte Leichen gefunden. Angeblich sind sie in eine Schiffschraube geraten. Der Archäologe David Franks weiß es besser. Ein Hai treibt in der Lagunenstadt sein Unwesen und hat die Männer so zugerichtet. Franks, dessen Vater nach einem legendären Schatz tauchte und seither als vermisst gilt, wird von einem Mafiosi gezwungen, ebenfalls den Schatz zu suchen, der unterhalb der Stadt in einem Schiffswrack vermutet wird. Da sich Davids Lebensgefährtin in den Händen der Gangster befindet, bleibt ihm nichts anderes übrig, als in die Tiefen der Kanäle hinabzutauchen. Das dort tatsächlich ein Hai sein Unwesen treibt, macht die Sache für Franks nicht leichter...
Schauspieler
Stephen Baldwin, Vanessa Johansson, Hilda van der Meulen, Giacomo Gonnella, Atanas Srebrev, Ivaylo Geraskov, Michael McCoy
Filmkritik von Achim Lay
Ein übergewichtiger Stephen Baldwin dreht in Bulgarien (!) einen Film über Haie in Venedig (!!), der lediglich aufgrund seiner völlig an den Haaren herbeigezogenen Handlung dem Publikum das Gruseln lehrt. Die Tatsache, dass die Verantwortlichen sich nicht entscheiden können, ob der Film nun "Shark in Venice - Der Tod lauert im Wasser" (Cover) oder aber "Der weiße Hai in Venedig - Das Meer ist nicht genug" (Disc) heißen soll, sagt einiges über diese Billigproduktion aus. Aber nicht nur die Handlung, auch die Darsteller tauchen hier in den Kanälen von Venedig ab. Lediglich Hilda van der Meulen als toughe Polizistin könnte man so etwas wie Talent bescheinigen. Auch die Kameraführung, zumindest bei den Unterwasseraufnahmen, hat zumindest die Qualität gängiger Tierdokus. Wenn in ganz Venedig niemand bemerkt, dass ein paar genmanipulierte Haie in den engen Kanälen ihr Unwesen treiben, obwohl der Zuschauer ständig die Haiflosse an der Wasseroberfläche sieht, sucht man verzweifelt die "Power-Taste" an der Fernbedienung, um dem Grauen ein Ende zu bereiten. Wenn der Hai sich ein paar Taucher einverleibt, bleibt die Kamera auf Distanz, vermutlich damit man die billigen Effekte nicht bemerkt. Auf Distanz bleibt hier wohl auch das Publikum und greift lieber zur Spielberg-Variante des "weißen Hai", die auch bei der x-ten Ansicht mehr fesselt als dieser Abklatsch.
