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The Business
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Regie
Nick Love
Drehbuch
Nick Love
Produzenten
Allan Niblo, James Richardson
Genre Gaunerkomödie FSK 16 Filmlänge 92 min Land Großbritannien, Spanien, 2005 DVD-Start 06.09.2006 Verleih Concorde Film |
Story
Endlich jemand sein! Davon träumt der jungen Frankie, wenn er in seiner heimatlichen Hochhaussiedlung im Londoner East End in den Himmel schaut. Doch zunächst muss er erstmal das Weite suchen, nachdem er seinen Stiefvater erschlagen hat. Frankie erklärt sich bereit einen „Geldtransport“ an die Costa del Sol zu machen. So kann er das Land verlassen und etwas Sonne tanken. In Spanien angekommen, bekommt Frankie vom dortigen Gangster-Boss Charly das Angebot als sein Fahrer anzufangen. Frankie ist der elegante Ex-Bankräuber gleich sympathisch. Doch mit dessen gewalttätigem Partner Sammy kommt er weniger zurecht. Nicht zuletzt weil Sammys Freundin Carly auch Frankie schöne Augen macht. Charly ist dick drin im Marihuanaschmuggel und zunächst läuft auch alles bestens. Sammy und er wissen, wen es zu schmieren gilt. Doch bald wird das Kokain zur Droge Nr. 1. und mit dem weißen Gold hält die Gier Einzug an der Costa del Sol. Schneller als im lieb ist, lernt Frankie die Schattenseiten des drogenfinanzierten Luxusklebens kennen.
Schauspieler
Danny Dyer, Tamer Hassan, Geoff Bell, Georgina Chapman, Camille Coduri, Linda Henry, Martin Marquez, Eddie Webber, Dan Mead, Roland Manookian, Arturo Venegas
Filmkritik von Melanie Frommholz
Mit seiner vierten Regiearbeit liefert der Engländer Nick Love eine schwarzhumorige Gaunerkomödie ab, die sich selbst nicht all zu ernst nimmt. „The Business“ kommt im ansprechenden 80er Jahre Outfit daher und punktet mit einer stimmigen Ausstattung und einem Soundtrack, der ins Ohr geht. Vor der Kamera gibt es kernige Typen zu sehen, die kein Blatt vor den Mund nehmen und auch vor einem gepflegten Schusswechsel nicht zurückschrecken. Nick Love erzählt in seinem Film die klassische Geschichte eines jungen Niemands, der vom großen Gangsterboss unter die Fittiche genommen wird, sich emanzipiert und schließlich selbst das Ruder in die Hand nimmt. Die Gangstergeschichte erinnert ein wenig an „Sexy Beast“, wobei jedoch keiner der Darsteller aus „The Business“ dem Gespann Ray Winstone/Ben Kingsley auch nur annähernd das Wasser reichen kann. Danny Dyer, Tamer Hassan und Geoff Bell zeigen in den Hauptrollen ein solides, aber wenig eindrückliches Spiel. Insbesondere Danny Dyer ist als Frankie einfach zu blass, um den Film zu tragen. Genauso wie die Storyentwicklung wenig unvorhergesehene Wendungen bereithält, bleiben auch die Figuren eindimensional und in ihren zugedachten Schubladen. Die Coolness wirkt streckenweise aufgesetzt und auch amüsieren kann man sich bei „The Business“ nur bedingt. Kein Film, der nachhaltig im Gedächtnis bleibt.
