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Bonneville - Reise ins Glück
Bonneville
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Regie
Christopher N. Rowley
Drehbuch
Daniel Davis
Produzenten
John Kilker, Robert May
Genre Tragik-Komödie FSK 0 Filmlänge 89 min Land USA DVD-Start 30.09.2009 Verleih Ascot Elite |
Story
Nach zwanzig glücklichen Ehejahren verlor Arvilla ihren Mann Joe. Nun muss sie ohne ihn weiterleben. Francine, Joes Tochter, hatte mit der neuen Frau an Daddys Seite noch nie viel anfangen können und beweist das nach dem Tod ihres Vaters erneut. Sie will die Überreste neben ihrer Mutter in Kalifornien bestatten lassen. Arvilla ist dagegen, da es Joes letzter Wunsch war, irgendwo auf der Welt verstreut zu werden. Francine lässt nicht locker und erpresst ihre Stiefmutter: "Entweder du bringst mir Daddy nach Hause, oder du verlierst dein Haus." Arvilla gibt schließlich nach und nimmt kurzerhand ihre beiden Freundinnen Carol und Margene mit auf eine Reise quer durch das Land zur Beerdigung. Eine Reise der vielseitigen Veränderung steht der Witwe bevor...
Schauspieler
Jessica Lange, Kathy Bates, Joan Allen, Christine Baranski, Victor Rasuk, Tom Amandes, Tom Wopat, Tom Skerritt
Filmkritik von Thomas Ays
Das ist schon eine tolle Mischung: Jessica Lange ("Tootsie"), Kathy Bates ("Dolores") und Joan Allen ("Pleasantville") geben ein überzeugendes Trio ab. Wenn diese drei, ungefähr gleichaltrigen Frauen, auf dem gemeinsamen Motelbett wie Schulmädchen Tränen lachen, ist das mindestens ein Blick wert. Lange ist eine wundervoll spielende Witwe, Bates dürfte ihre immergleiche Rolle mittlerweile im Schlaf spielen und Allen glänzt als vermeintlich langweilige Einsiedlerin. Tolle Figuren, die von überzeugenden Frauen verkörpert werden.
Die Geschichte hingegen ist oft sehr gewollt und rührselig erzählt, sodass der Eindruck entsteht, der Film sei nur dazu da, auf die Tränendrüse zu drücken. Ein Film über Leid und Trauer ist immer wichtig und sicherlich nie verkehrt, die Inszenierung im Fall von "Bonneville - Reise ins Glück" ist jedoch altbekannt und so bereits einige Male verfilmt worden. Nichtsdestotrotz darf man hier einige Male, trotz allen Schmerzes, herzhaft lachen und ist somit für Fans von Tragikkomödien sicherlich zu empfehlen. Sicherlich nichts besonders, aber dennoch sehenswert.
