Make It Happen

Filmplakat Make It Happen
Regie Darren Grant  Drehbuch Duane Adler  Produzenten Brad Luff, Anthony Mosawi, Darren Grant 
Genre Tanzfilm  FSK Filmlänge 86 min
Land USA, 2008  DVD-Start 02.10.2009  Blu-ray-Start 02.10.2009  Verleih Kinowelt

Story

Die 21jährige Lauryn Kirk hat einen großen Traum: Ebenso wie ihre viel zu früh verstorbene Mutter, will sie eine große Tänzerin werden und auf der Bühne stehen. Schon von Kindesbeinen an übt sie, um diesen Traum eines Tages wahr werden zu lassen. Das Vortanzen an einer der berühmtesten Tanzschulen Chicagos, könnte nun ihre große Chance bedeuten. Von einem kleinen Dörfchen in Indiana reist sie daher in die Großstadt. Doch ihr Traum zerplatzt dort schneller als sie glauben kann. Ihre HipHop Tanzeinlagen finden nur wenig Anklang bei der Jury der renommierten Schule, was Lauryn allerdings nicht daran hindert das Tanzen gänzlich aufzugeben. Nach einigen Tagen in der neuen Stadt findet sie einen Job als Showtänzerin in einem angesagten Club in Chicago. Doch ist diese Station bereits das Ziel, für das sie so lange hart gearbeitet hat?

Schauspieler

Make It Happen Mary Elizabeth Winstead, Riley Smit, John Reardon, Tessa Thompson, Ashley Roberts, Karen LeBlanc, Leigh Enns, Julissa Bermudez

Filmkritik von Kathrin Lang

Kathrin vergibt 4 von 5 Ms Make It Happen Es ist wohl das Los aller Tanzfilme, die nach 2000 entstanden sind, dass sie sich mit „Save the last Dance“ messen müssen. Die Messlatte liegt hoch und ist nur schwer zu toppen. Zwar gelingt es auch „Make it Happen“ nicht neue Maßstäbe in diesem Genre zu setzen, was jedoch nicht weiter tragisch ist. Zwar erinnern nicht nur die Tanzeinlagen, sondern auch die Story stark an den Erfolgsstreifen aus dem Jahr 2000, doch hat „Make it Happen“ auch als eigenständiges Werk Bestand und überzeugt letztlich mit seinem eigenen Charme. Mary Elizabeth Winstead, die wir bislang hauptsächlich im straffen Action- oder Horrorgenre zu Gesicht bekamen, hinterlässt einen außerordentlich guten Eindruck als zerbrechliches Mädchen mit großem Traum, für den es hart zu kämpfen gilt. Auch ihre Moves, die in fantastischen und fürs Auge schön zu betrachtenden Tanzeinlagen gipfeln, können sich wahrlich sehen lassen und werden mit einem groovigen Soundtrack unterlegt, der sich den bildlichen Rhythmen hervorragend anpasst. Durchaus sparen können hätte man sich die eine oder andere dramatische Handlungsspitze, die die Story zwar in guter alter Hollywoodmanier weiter vorantreibt, jedoch keinesfalls nötig gewesen wäre.

„Make it Happen“: Ein Tanzfilm, der viel für das Auge bietet und dem man die eine oder andere kitschige Handlungssequenz daher gerne nachsieht.



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