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Franklyn
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Regie
Gerald McMorrow
Drehbuch
Gerald McMorrow
Produzent
Jeremy Thomas
Genre Thriller FSK 16 Filmlänge 95 min Land Großbritannien, Frankreich, 2008 DVD-Start 20.08.2009 Blu-ray-Start 20.08.2009 Verleih Ascot Elite |
Story
Jonathan Preest streift seine Maske über und weiß, heute Nacht wird er einen Menschen töten. The Individual muss zur Rechenschaft gezogen werden, nachdem dieser ein elfjähriges Mädchen getötet hatte.
Zur gleichen Zeit trauert der sensible Milo seiner Exfreundin hinterher, die ihn kurz vor der Hochzeit sitzen ließ.
Unterdessen sucht der Gemeindevorsteher Peter seinen Sohn David, der aus der Haft entkommen zu sein scheint und als gemeingefährlich gilt.
Sie alle sind auf eine einzigartige Weise miteinander verbunden, auch wenn sie es nicht ahnen...
Schauspieler
Sam Riley, Eva Green, Ryan Phillippe, Bernard Hill, James Faulkner, Stephen Walters, Art Malik, Susannah York
Filmkritik von Thomas Ays
„Einzigartig!“, wäre eine gute Beschreibung für „Franklyn“, der von Gerald McMorrow nicht nur inszeniert, sondern auch geschrieben wurde. Allein das Drehbuch zu kreieren, dürfte schon ein gewaltiger Kraftakt gewesen sein, die Inszenierung dann noch mal eine erhebliche Anstrengung für den Filmemacher. In jedem Fall gilt es den Hut vor diesem Regisseur zu ziehen, der es schafft mit „Franklyn“ eine vollkommen undurchsichtige, intelligente, neue und überzeugend in Szene gesetzte Geschichte zu erzählen, die es, der Himmel weiß warum, nicht ins Kino geschafft hat.
Neben einer herausragenden Ausstattung ist dieser Thriller auch noch topbesetzt. Bernhard Hill („Der Herr der Ringe“, „Titanic“), Ryan Phillippe („Eiskalte Engel“), Sam Riley („Control“) und Eva Green („Casino Royale“) spielen in diesem albtraumhaften Szenario absolut glaubhaft. Einzig die Synchronisation ist zu bemängeln. Ryan Phillippe’s Stimme hat nun Sam Riley, was für Filmkenner ab und an etwas irritierend sein dürfte. Vielleicht ist dann doch der Switch zur Originalspur von Vorteil?
Von diesem kleinen Makel abgesehen, darf man „Franklyn“ jedoch als absolut gelungen bezeichnen, der so manche Cineasten (leider nur auf der heimischen Couch) begeistern wird.
