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Duell der Magier
The Sorcerer's Apprentice
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Regie
Jon Turteltaub
Drehbuch
Matt Lopez, Doug Miro, Carlo Bernard
Produzent
Jerry Bruckheimer
Genre Fantasy FSK 12 Filmlänge 108 min Land USA Kinostart 02.09.2010 DVD-Start 13.01.2011 Blu-ray-Start 13.01.2011 Verleih Walt Disney Pictures |
Story
Es ist eine Legende, die 1000 Jahre alt ist... Merlin, der größte Zauberer der Welt, hatte drei Schüler: Den edlen Balthazar, die schöne Veronica und den verräterischen Horvath. Ein Zwist trennte die Lehrlinge und ließ Horvath seinen Mentor verraten, wodurch Merlin durch die Hand seiner Erzfeindin Morgana schließlich den Tod fand. Doch das Übel wurde noch größer. Morgana konnte nur durch die großmütige und selbstlose Tat Veronicas gefangen werden. Nun ruhen beide in einer Art magischem Gefäß, in das auch Horvath schließlich einfuhr. Seit damals wartet Balthazar auf den Nachfahren Merlins, der die Welt von Morgana befreit und sie gänzlich vernichtet. Ein Auserwählter muss her – doch den zu finden ist gar nicht so einfach.
Im Jahr 2000 scheint Balthazar endlich fündig geworden zu sein. Den jungen Dave Stutler weht es buchstäblich in den Laden, in dem Balthazar antike Artefakte verkauft. Dave ahnt nichts von seiner Bestimmung und rast unaufhaltsam in sein Schicksal, als er aus Versehen Horvath aus seinem dunklen Verließ befreit. Nun ist der ehemalige Lehrling Merlins wieder frei und will nichts mehr, als Morgana ebenfalls zu sich zu holen, um gemeinsam die Welt zu vernichten. Wer wird diesen dunklen Zauberer aufhalten können? Ist Dave der Auserwählte?
Schauspieler
Nicolas Cage, Jay Baruchel, Alfred Molina, Teresa Palmer, Toby Kebbell, Omar Benson Miller, Monica Bellucci, Alice Krige, Jake Cherry, James A. Stephens, Gregory Woo, Robert Capron, Peyton List
Filmkritik von Thomas Ays
Es ist ja oftmals so eine Sache mit unserem Nicolas Cage. Der OSCAR-Preisträger schafft es nicht immer mit den Filmen, in denen er die Hauptrolle spielt, ein breites Publikum anzusprechen. Dabei sind es vor allem die Blockbusterversuche, die es dem Charakterkopf angetan haben. Zum dritten Mal arbeitete Cage nun schon mit Jon Turteltaub zusammen, um vor allem eines zu schaffen: Unterhaltung. Das haben die beiden, gemeinsam mit dem Blockbuster-Spezialist Jerry Bruckheimer, auch mit „Duell der Magier“ geschafft.
Dabei ist hier nicht sonderlich viel überraschend geraten. Alle Figuren sind Stereotypen und handeln immer genau so, wie man es von ihnen erwartet. Originell ist das nicht gerade und enttäuscht während des Films doch das ein oder andere Mal. Die Schauspieler wurden dagegen nicht nach dem Zufallsprinzip ausgewählt. Neben Nicolas Cage ist Jay Baruchel als junger Zauberlehrling zu sehen und auch Monica Belucci und „Spider-Man“-Fiesling Alfred Molina sind an Bord. Einige große Namen also. Alle zeigen sie jedoch lediglich solide Leistungen, ohne dabei zu überraschen oder übermäßig zu glänzen. Daran ist vielleicht auch das Drehbuch schuld. Oftmals sitzen die Gags nicht und die an manchen Stellen erzwungen komischen Szenen wirken deplaziert. Hier wäre eine vielleicht düsterere Inszenierung besser gewählt gewesen.
Bei all den Minuspunkten dürfte man eigentlich nicht mehr von einem sehenswerten Fantasystreifen sprechen. Doch genau das ist "Duell der Magier" geworden. Sicherlich nicht sehr tiefgründig, der genialen Effekte wegen jedoch durchaus einen Blick wert. Wenn ein Drache blutrünstige Realität wird, magische Kugeln durch die Gegend fliegen oder man als Zuschauer gemeinsam mit Dave Stutler auf den actiongeladenen Schluss zusteuert, macht das richtig Laune. Ganz schön viele Kinogänger werden vielleicht entnervt mit den Augen rollen, weil das Drehbuch viele kreative Möglichkeiten an sich vorbeiziehen lässt. Wer jedoch in der Lage ist, dies auszublenden und einfach nur pures Entertainment sucht, der ist bei „Duell der Magier“ richtig.
Nach "Das Vermächtnis der Tempelritter" und "Das Vermächtnis des geheimen Buches" ist "Duell der Magier" die dritte Zusammenarbeit zwischen Regisseur Jon Turteltaub und Schauspieler Nicolas Cage.