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Zu scharf, um wahr zu sein
She's Out of My League
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Regie
Jim Field Smith
Drehbuch
Sean Anders, John Morris
Produzenten
David B. Householter, Jimmy Miller
Genre Komödie FSK 12 Filmlänge 104 min Land USA Kinostart 29.04.2010 DVD-Start 23.09.2010 Blu-ray-Start 23.09.2010 Verleih Paramount Pictures |
Story
Kirk ist in der allseits beliebten Kindergartengruppierung eine offizielle 4-. Zumindest wenn man seinen Freunden, Arbeitskollegen und seiner Familie Glauben schenken kann. Als er jedoch eines Tages durch einen dummen Zufall die wunderschöne Molly kennenlernt und mit ihr ausgeht, ändert sich…nicht das Geringste. Seine Familie lacht ihn aus, seine Freunde glauben nicht an eine Zukunft für das Paar und selbst Kirk denkt nicht an ein positives Ende. Doch Molly, eine glatte 1, verliebt sich in ihn. Unfassbar – aber wahr. Zu scharf um wahr zu sein.
Schauspieler
Jay Baruchel, Alice Eve, T.J. Miller, Mike Vogel, Nate Torrence, Lindsay Sloane, Kyle Bornheimer, Jessica St. Clair, Krysten Ritter, Debra Jo Rupp, Adam LeFevre, Kim Shaw, Jasika Nicole, Geoff Stults, Hayes MacArthur, Andrew Daly, Sharon Maughan, Trevor Eve, Adam Tomei, Robin Shorr
Filmkritik von Thomas Ays
Die beiden Drehbuchautoren Sean Anders und John Morris brachten uns bereits 2009 eine Komödie in die internationalen Kinos. „Spritztour“ kann man zwar nicht unbedingt als Überflieger bezeichnen, er lockte aber dennoch so einige Zuschauer in die Lichtspielhäuser. Nun legen sie mit „Zu scharf, um wahr zu sein“ nach.
Diese Komödie hält einem als kritischen Kinozuschauer eindrucksvoll den Spiegel vor. Wie viel zählt Aussehen denn nun wirklich? Ist es tatsächlich so, dass wir andere Menschen nur auf ihr Äußeres reduzieren? Und: Ist das nicht ein typisch amerikanisches Problem? Bedingt. Auch wir neigen doch das ein oder andere Mal dazu, unsere (kommenden) Partner lediglich nach ihrem Aussehen in bestimmte Schubladen zu stecken. Wenn jemand, wie Kirk in „Zu scharf, um wahr zu sein“, nach Ansicht seiner Freunde, Familie und Kollegen wie eine glatte 4- aussieht, ist das mehr als traurig. Ein Blick, ein Lächeln und schnell ist klar, warum sich die schöne Molly in diesen sympathischen Typen verliebt. In gewisser Weise kann man sagen, dass diese Komödie geradezu dafür kämpft nicht immer nur die Hülle, sondern auch den Mensch dahinter zu betrachten. Ein wirklich schöner Gedanke.
„Zu scharf, um wahr zu sein“ hat viele positive Eigenschaften. Viele gute Dialoge, Romantik, Witz und (meist) gut sitzende Gags. Ein vielleicht zu weiches Ende trübt zwar den Gesamteindruck ein wenig, insgesamt ist aus diesem Film aber ein wirklich sehenswertes Stück amerikanisches Kino geworden. Durchweg sympathisch besetzt, rutscht diese Komödie nicht ins Vulgäre oder Niveaulose ab. Toll!
"Zu scharf, um wahr zu sein" wurde im englischen Original gesehen und bewertet.