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Dinner für Spinner
Dinner For Schmucks
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Regie
Jay Roach
Drehbuch
David Guion, Michael Handelman
Produzenten
Laurie MacDonald, Walter F. Parkes, Jay Roach
Genre Komödie FSK 12 Filmlänge 110 min Land USA Kinostart 23.09.2010 DVD-Start 10.02.2011 Blu-ray-Start 10.02.2011 Verleih Paramount Pictures |
Story
Tim ist endlich dort, wo er schon immer hin wollte – naja, zumindest steht er kurz davor dort hin zu kommen, wo er immer hin wollte. Seine Freundin ist gleichzeitig seine Traumfrau, seine Wohnung ein Geschenk des Himmels, seine Karre genial und sein Job… ausbaufähig. Doch genau das ist nun der Grund für Tims Glücksgefühle. Endlich konnte er sich in Anwesenheit seines Chefs beweisen und steht somit kurz davor, in die Chefetage aufzusteigen.
Lance Fender, Tims Boss, lädt ihn nach einer gelungenen Präsentation zum Abendessen ein. Doch es soll nicht irgendein Dinner sein, sondern ein „Dinner für Spinner“. Jeder Angestellte, der eingeladen ist, muss einen Vollidioten finden, der mitgeht, nur damit der oder die Beste anschließend den Preis als größter Idiot mit nach Hause nehmen kann. Julie, Tims Freundin, ist von dem Dinner wenig begeistert und enttäuscht darüber, dass Tim überhaupt zugesagt hat. Doch der Druck, den Job nicht zu bekommen, ist zu groß.
„Glücklicherweise“ scheint Tim auch gleich noch den richtigen Kandidaten für sein Essen gefunden zu haben. Barry präpariert tote Mäuse und staffiert sie in netten Umgebungen neu aus. Doch in Wahrheit hat Tim nicht Barry, den Idioten, sondern sein Schicksal getroffen…
Schauspieler
Steve Carell, Paul Rudd, Zach Galifianakis, Jemaine Clement, Stephanie Szostak, Lucy Punch, Bruce Greenwood, David Walliams, Ron Livingston, Larry Wilmore, Kristen Schaal, P.J. Byrne, Andrea Savage
Filmkritik von Thomas Ays
Jay Roach, Regisseur von Filmen, wie „Austin Powers“ oder „Meine Braut, ihr Vater und ich“ und diversen Fortsetzungen, legt nun mit „Dinner für Spinner“ nach und präsentiert einen wilden Mix aus Story mit Botschaft und Slapstick-Comedy. Damit das funktioniert, muss ein Vollblutkomiker her. Steve Carell ist da natürlich der genau richtige Typ für diesen Job. Man wird während des Films das Gefühl nicht los, der Schauspieler tritt langsam aber sicher in die Fußstapfen von Jim Carrey. Mühelos schafft es Carell, die Rolle des scheinbaren Idioten anzunehmen und glänzt mit differenziertem Spiel. Es ist nicht alles lustig an der Figur und die gewisse Tragik der Geschichte wird weder vom Regisseur, noch vom Schauspieler selbst mit Füßen getreten. Man könnte fast sagen, dass sensibel auf gewisse Klischees eingegangen wird, die man vielleicht mal überdenken sollte. Paul Rudd, der gestrafte Mann an Steve Carells Seite, liefert ebenfalls eine gelungene Show ab und steht dem Comedian in nichts nach.
„Dinner für Spinner“ ist eine absolut gelungene Komödie geworden, die zwar ein Stück weit vorhersehbar geraten ist, aber die gesamte Laufzeit über Spaß macht. Zwar schafft es Jay Roach nicht, jede dümmliche Szene sympathisch zu umschiffen, insgesamt gesehen steckt hinter diesem Film jedoch mehr, als zunächst erwartet.
Bei den Satellite Awards erhielt Steve Carell eine Nominierung als bester Schauspieler in einer Komödie. 