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Morning Glory
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Regie
Roger Michell
Drehbuch
Aline Brosh McKenna
Produzenten
J.J. Abrams, Bryan Burk
Genre Komödie FSK 6 Filmlänge 102 min Land USA Kinostart 13.01.2011 DVD-Start 07.07.2011 Verleih Paramount Pictures |
Story
Becky Fuller ist engagiert, arbeitet hart und hat Talent. Und sie ist arbeitslos. Gerade noch wähnte sie sicher auf dem Posten der leitenden Produzentin des lokalen Morgenmagazins in New Jersey, und nun steht sie mit ihren Kisten vor der Tür. Nur noch deprimierender ist die Tatsache, dass sie immer noch Single ist. Als der Sender ibc ihr die heruntergewirtschaftete Sendung „Daybreak“ anbietet, greift sie zu und zieht nach New York. Die nationale Morgenshow ist das Quotenschlusslicht, doch Becky ist wild entschlossen, den Laden wieder zum Laufen zu bringen. Ihr erster vermeintlicher Coup: Sie holt den legendären, seriösen TV-Anchorman Mike Pomeroy ins Boot. Der Pulitzer-Gewinner findet Wetterbericht, Kocheinlangen, Klatsch und Tratsch weit unter seinem Niveau, doch sein Vertrag lässt ihm keine andere Wahl, als das Angebot anzunehmen. Doch anstatt sich einzubringen, bricht er einen Streit mit seiner Co-Moderatorin Colleen Peck vom Zaun und lässt keinen Zweifel aufkommen, wie ätzend er den „Daybreak“-Zirkus findet. Die ehemalige Schönheitskönigin Colleen ist mit ihren Nerven bald ebenso am Ende wie Becky. Dabei hat doch gerade Amor in Gestalt ihres feschen Kollegen Adam Bennett an die Tür geklopft. Egal was sie auch versucht, Mike Pomeroy scheint nichts auf Kurs zu bringen. Als der Senderboss verkündet, dass man die Einstellung der Sendung plant, scheinen Beckys Karriereträume endgültig geplatzt.
Schauspieler
Rachel McAdams, Harrison Ford, Diane Keaton, Patrick Wilson, Jeff Goldblum, John Pankow, Matt Malloy, Vanessa Aspillaga, Arden Myrin, J. Elaine Marcos, Lloyd Banks, Ty Burrell
Filmkritik von Melanie Frommholz
1999 schenkte uns Regisseur Roger Michell mit „Notting Hill“ eine der schönsten und zeitlosesten Liebeskomödien, die es je gab. Nun, elf Jahre später, kehrt er zum romantischen Genre zurück und beschert uns, die Drehbuchautorin von „Der Teufel trägt Prada“ Aline Brosh McKenna im Gepäck, mit „Morning Glory“ erneut eine sympathische Geschichte. Angesiedelt im rauen und hektischen Nachrichtenbusiness, erzählt der Film eine der typischen „Du kannst es schaffen“-Geschichten, für die wir die Traumfabrik lieben und die man immer wieder sehen kann. Frisch und frech wirbelt Rachel McAdams in der Hauptrolle der Becky durch eine temporeiche Story. Sie darf sich in einen wie immer feschen, aber diesmal nicht wirklich geforderten, Patrick Wilson verlieben und sich ordentlich an den Sturköpfen Diane Keaton und Harrison Ford abarbeiten. Keaton ist dabei als Ex-Schönheitskönigin mit Starallüren genauso herrlich wie Harrison Ford als einsilbiges und egomanisches Nachrichten-Urgestein. Sie alle werfen ihren ganzen Charme in die Waagschale und machen „Morning Glory“ so zu kurzweiliger Unterhaltung, der man auch die eine oder andere Überdrehtheit gerne nachsieht.
„Morning Glory“ ist nach einer Drehpause von vier Jahren der neue Film von „Notting Hill“-Regisseur Roger Michell.
