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Megamind
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Regie
Tom McGrath
Drehbuch
Alan J. Schoolcraft, Brent Simons
Produzenten
Lara Breay, Denise Nolan Cascino, Stuart Cornfeld
Genre Animation FSK 6 Filmlänge 96 min Land USA Kinostart 02.12.2010 DVD-Start 05.04.2011 Blu-ray-Start 05.04.2011 Verleih Paramount Pictures |
Story
Manchmal haben wir keine Wahl, was aus uns werden wird. Oder doch?
Es gab eine Zeit, da schlug ein kleines, blaues und auch ziemlich komisch aussehendes Baby auf der Erde auf. Seine Bestimmung? Unbekannt. Gleichzeitig kam auch ein gutaussehender und mit nahezu unbesiegbaren Kräften ausgestattete junger Kerl auf unseren Planeten. Seine Bestimmung war von Anfang an glasklar: Er wird der Held von Metro-City werden.
Jahre später sind die Rollen klar verteilt. Aus dem gutaussehenden, kleinen Kerl wurde Metro Man, der Held der Stadt, der gerade ein eigenes Museum erhält. Aus dem blauen Baby wurde Megamind, der Bösewicht der Stadt. Seit Jahren bekriegen sich die beiden schon, und jedes Mal hatte Megamind das Nachsehen. Immer wieder entführt er die schöne Reporterin Roxanne Ritchi, nur um sie sich von Metro Man wieder abluchsen zu lassen. Es ist ein alter Hut.
Doch jetzt scheint Megamind seinem Kontrahenten endlich einen entscheidenden Schritt voraus zu sein. Er schafft es tatsächlich, Metro Man in eine tödliche Falle zu locken und Metro-City zu übernehmen.
Doch selbst dem Bösen wird irgendwann unendlich langweilig, wenn das Gute fehlt. Was also tun, um sein Dasein etwas aufzupeppen? Einen neuen Helden erschaffen? Für Megamind kein Problem – mit verheerenden Konsequenzen…
Schauspieler
Synchronsprecher (englisches Original):, Will Ferrell, Brad Pitt, Tina Fey, Jonah Hill, David Cross, Justin Theroux, Ben Stiller, Jessica Schulte, Tom McGrath, Emily Nordwind, J.K. Simmons
Synchronsprecher:, Bastian Pastewka, Oliver Kalkofe, Oliver Welke
Filmkritik von Thomas Ays
Regisseur Tom McGrath ist ein alter Dreamworks-Hase, schließlich ließ er schon das bunte Abenteuer „Madagascar“ und dessen Fortsetzung auf das junge Publikum los. Nun wird der kreative Kopf überwiegend blau aber immer noch bunt.
„Megamind“ versprach durch seinen aufregenden Trailer viel, viel Spaß und eine originelle und vielversprechende Geschichte. Dieses Animationsabenteuer hält viele, wenn auch nicht alle Versprechen. Die Optik dieses Streifens ist erneut großartig geworden. Besonders in 3D erhält die Geschichte noch mehr Tiefe, und einzelne Sequenzen sind umwerfend geraten. Hier hatten die Macher einige großartige Ideen, die noch dazu nahezu perfekt umgesetzt wurden. Auf diesem Gebiet gibt es sehr wenig zu meckern.
Die Geschichte ist ebenfalls stimmig, unvorhersehbar und originell geraten. Einzig die Gags sitzen nicht immer und, gerade in der ersten Hälfte des Films, braucht „Megamind“ Zeit, sich zu entfalten, was ab und an anstrengend wirkt. Die liebevoll in Szene gesetzten Figuren versuchen die ausgedachten Witze mit einer genialen Mimik zu transportieren, der letzte Funke will und will aber nicht überspringen. Erst in der zweiten Hälfte des Films wird „Megamind“ stärker und punktet mit einem kreativen und befriedigenden Schluss.
„Megamind“ ist nur in der zweiten Hälfte kurzweiliger Kinospaß geworden. Dennoch ist dieses Animationsabenteuer aus dem Hause Dreamworks sehenswerte Unterhaltung geworden, das vor allem in 3D zu empfehlen ist.
"Megamind" wurde in 3D, außerdem im englischen Original mit deutschen Untertiteln gesehen und bewertet.