Bergkristall

Filmplakat Bergkristall
Regie Joseph Vilsmaier  Drehbuch Klaus Richter  Produzenten Joseph Vilsmaier, Markus Zimmer 
Genre Heimatfilm  FSK Filmlänge 93 min
Land Deutschland  Kinostart 18.11.2004  DVD-Start 02.11.2005  Verleih Concorde Film

Story

Sebastian und Andreas sind die besten Freunde und auf jedem Fest zu finden. Die beiden Buben aus Gscheid lassen nichts anbrennen. Doch als Sebastian, mittlerweile erfolgreicher Schuster, die schöne Susanne aus dem verhassten Millsdorf heiratet, ist es vorbei mit der Freundschaft. Das Paar und später auch ihre beiden Kinder Sanna und Konrad werden in Gscheid konsequent ausgegrenzt und Sebastian hat immer weniger Arbeit. Susanne kapituliert schließlich vor der Bosheit der Dorfbewohner und kehrt nach Millsdorf zurück. Fortan sind Sanna und Konrad gezwungen immer den Weg über den verschneiten Berg zu nehmen, wenn sie ihre Mutter sehen wollen. Ein gefährlicher Weg, besonders im Winter. Als Konrad und Sanna am Heiligen Abend auf dem Rückweg zum Vater in einem Schneesturm geraten, scheint es keine Rettung mehr für sie zu geben…

Schauspieler

Bergkristall Dana Vávrová, Daniel Morgenroth, Josefina Vilsmaier, François Goeske, Max Tidof, Christian Nickel, Jürgen Schornagel, Katja Riemann, Herbert Knaup, Frederick Lau

Filmkritik von Melanie Frommholz

Melli vergibt 3 von 5 Ms Bergkristall Joseph Vilsmaier, der mit den beiden Heimatfilmen „Rama Dama“ und „Herbstmilch“ bereits gezeigt hat, dass er sich auf bewegendes und erdverbundenes Kino versteht, begibt sich mit „Bergkristall“ wieder in die Berge. Ein Weihnachtsfilm sollte es werden, dessen Drehbuch auf der Novelle von Adalbert Stifter basiert und bei dem einem warm ums Herz wird. Leider kommt der Film insgesamt über das Attribut „nett“ aber nicht hinaus. Der Streifen wirkt einfach zu gewollt, als dass er wirklich berühren könnte. Man merkt dem Film an, dass Vilsmaier hier zutiefst emotionales und urgewaltiges Kino inszenieren wollte, aber weder die Darsteller noch die Handlung schaffen es dies zum Zuschauer zu transportieren. Leider ändert auch die sonst gewohnt stark spielende Dana Vávrová daran diesmal nichts. So ist „Bergkristall“ eine nette, märchenhafte Familienunterhaltung geworden mit schönen Bildern und stimmungsvoller Musik, die aber dann doch hinter ihren Möglichkeiten zurückbleibt.



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