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Mein fast perfekter Valentinstag
I Hate Valentine's Day
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Regie
Nia Vardalos
Drehbuch
Nia Vardalos
Produzenten
Jason Shuman, William Sherak, Madeleine Sherak
Genre Love-Story FSK 6 Filmlänge 86 min Land USA, 2009 DVD-Start 29.01.2010 Blu-ray-Start 29.01.2010 Verleih Splendid Film |
Story
Die schöne Genevieve liebt Romantik und natürlich auch den Valentinstag, der kurz vor der Tür steht. Sie darf ein kleines Blumengeschäft ihr eigen nennen, in dem sie vor allem an diesem Tag das große Geschäft macht. Ihr eigenes Liebesleben ist stark strukturiert. Fünf Dates gibt es maximal, danach ist Schluss – weil ihrer Meinung nach anschließend die Romantik fehlt. Feste Beziehungen? Ein No-Go! Doch dann tritt der sympathische und gutaussehende Greg, der gegenüber von Genevieves Blumenladen ein Tappasrestaurant eröffnen will, in ihr Leben. Tja und dann wird es doch noch romantisch – und verliebt!
Schauspieler
Nia Vardalos, John Corbett, Stephen Guarino, Amir Arison, Zoe Kazan, Gary Wilmes, Mike Starr, Jason Mantzoukas, Judah Friedlander, Rachel Dratch, Jay O. Sanders, Lynda Gravatt, Olive, Suzanne Shepherd, Dan Finnerty
Filmkritik von Thomas Ays
Nia Vardalos kennt beinahe jeder Komödienfan. Mit ihrer Romanze "My Big Fat Greek Wedding" durfte die quirlige und süße Schauspielerin so manchen Erfolg feiern und nicht nur eine Golden Globe Nominierung als beste Schauspielerin (Musical/Comedy) einfahren, sondern auch eine OSCAR-Nominierung für das beste Drehbuch einheimsen. Ein unglaublicher Erfolg für dieses neue Gesicht am Hollywoodhimmel. 2010, ganze acht Jahre nach "My Big Fat Greek Wedding", nahm Vardalos auch erstmals auf dem Regiestuhl Platz und inszenierte das von ihr geschriebene Drehbuch ganz einfach selbst. Vielleicht eine nicht ganz so gute Idee. Zum einen ist die Inszenierung an sich nicht unbedingt sehr kreativ, zum anderen sind manche Szenen schlicht und ergreifend plump umgesetzt. Die Nia Vardalos-Regisseurin konnte somit nicht überzeugen und auch die Nia Vardalos-Hauptdarstellerin hat es schwer. Ihre Performance reicht von peinlich bis hin zu überdreht und pubertär. Zwar sind auch einige überzeugende Szenen darunter, die nicht unbedingt sehr lustigen Sequenzen ihrer Figur überwiegen jedoch. Zu guter Letzt darf vor allem an der Nia Vardalos-Autorin kein gutes Haar gelassen werden. Wer in den ersten fünf Minuten bereits weiß, wie der Film ausgehen wird, der hat einfach nichts richtig gemacht, zumal kein Dialog, keine Wendung und keine Figur sonderlich originell geraten ist.
„Mein fast perfekter Valentinstag“ ist eine belanglose und vollkommen unspektakuläre Romanze geworden, der neben Charme und Ausdruck auch die Kreativität, gute Musik und Würze fehlen.
