Wall Street: Geld schläft nicht

Wall Street 2: Money Never Sleeps

Filmplakat Wall Street: Geld schläft nicht
Regie Oliver Stone  Drehbuch Allan Loeb, Stephen Schiff  Produzenten Eric Kopeloff, Edward R. Pressman, Oliver Stone 
Genre Drama  FSK Filmlänge 134 min
Land USA  Kinostart 21.10.2010  DVD-Start 18.02.2011  Blu-ray-Start 05.08.2011  Verleih 20th Century Fox Germany

Story

Gordon Gekko hat die „Du kommst aus dem Gefängnis frei“-Karte gezogen und hat seine Haftstrafe endlich abgesessen. Viel zu lange war er im Knast, doch er hat die Zeit genutzt, seine Mitte gefunden und kehrt, von der Wall Street vergessen, nach New York zurück. Doch nicht nur seine ehemaligen Kollegen haben den Namen Gekko verdrängt, auch seine Tochter Winnie will nichts mehr von ihrem Vater wissen. Die ist jetzt mit ihrem Freund Jacob glücklich. Der ist ebenfalls Broker an der Wall Street, ist aber ein Idealist und eine ehrliche Haut mit mächtig Wissen und dem richtigen Riecher. Als Gekko und Jacob sich treffen, ist der junge Mann fasziniert von seinem künftigen Schwiegervater. Doch hat der sich wirklich geändert?

Schauspieler

Wall Street: Geld schläft nicht Michael Douglas, Shia LaBeouf, Josh Brolin, Carey Mulligan, Eli Wallach, Susan Sarandon, Frank Langella, Austin Pendleton, John Bedford Lloyd, Vanessa Ferlito, Jason Clarke, Christian Baha, Maria Bartiromo, Waltrudis Buck

Filmkritik von Thomas Ays

Tom vergibt 5 von 5 Ms Wall Street: Geld schläft nicht 22 Jahre nach dem Megaerfolg „Wall Street“ (1988) kehrt Erfolgsregisseur Oliver Stone mit „Wall Street: Geld schläft nicht“ auf die großen Leinwände zurück. Wer musste beim Verkünden dieser Nachricht nicht auch ein Gähnen unterdrücken? Hat Hollywood denn keine neuen Ideen? Nach dem Film muss man dem dreifachen OSCAR-Preisträger jedoch neidlos zugestehen, mit diesem Film einen echten Coup geladen zu haben. Die Inszenierung dieser Wiedererweckung ist sauber, intelligent und kreativ und zeigt die Stärken des Regisseurs, eine eindrucksvolle Kamera mit einem genialen Schnitt und originellen Inszenierungsideen kombinieren zu können. In dieser Hinsicht ist „Wall Street: Geld schläft nicht“ nur als Meisterwerk zu bezeichnen.
Auch auf der Schauspielseite wurde nichts dem Zufall überlassen. Hier sind professionelle Charakterdarsteller am Werk, die zeigen, wie darstellende Kunst in einem Hollywoodfilm auszusehen hat. Michael Douglas war bereits 1988 die Idealbesetzung für Gordon Gekko und ist es auch 22 Jahre später noch. Der OSCAR-Preisträger (u.a. für „Wall Street“ als bester Hauptdarsteller) hat nichts von seiner Wirkung in dieser Rolle verloren und glänzt die gesamte Laufzeit lang. An seiner Seite ist ein Shia LaBeouf zu sehen, der Charlie Sheen aus dem Erstling wie einen Dilettanten aussehen lässt. Mit Charme, Ausdruck und Können fasziniert der imponierende Schauspieler und hinterlässt echten Eindruck. Ebenfalls zu sehen in „Wall Street: Geld schläft nicht“ sind Josh Brolin, der erneut eine beeindruckende Leistung abliefert und eine glaubhafte Carey Mulligan.
„Wall Street: Geld schläft nicht“ wird vor allem alte „Wall Street“-Fans begeistern und auch junge, neue Fans, die den Erstling nicht kennen, werden sicherlich ebenfalls angetan sein, wobei es für einige mit den vielen Fachbegriffen und dem nicht sehr eingängigen „Wall Street“-Jargon vielleicht mühsam werden wird. Dennoch ist hier ein kluger und wichtiger Film entstanden, der überraschend stimmig funktioniert. Daumen hoch, großartig!

Wissenswertes

Wall Street: Geld schläft nicht Diese Filmreihe umfasst folgende Teile:
Wall Street
Wall Street: Geld schläft nicht

Auszeichnungen

Wall Street: Geld schläft nicht
Golden Globe-Nominierungen

Bester Nebendarsteller (Michael Douglas)



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