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Predators
Predators
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Regie
Nimród Antal
Drehbuch
Michael Finch, Alex Litvak
Produzent
Robert Rodriguez
Genre Science-Fiction FSK 18 Filmlänge 105 min Land USA Kinostart 08.07.2010 DVD-Start 05.11.2010 Verleih 20th Century Fox Germany |
Story
Auf unerklärliche Weise landen einige Elite-Kämpfer auf einem fremden Planeten, mitten in einem Dschungel. Noch ahnen die skrupellosen Militärs, Schwerverbrecher, Söldner und Mitglieder des Todesschwadrons nicht, was sie in den kommenden Tagen erwarten wird. Schneller als vermutet, lässt der erst von ihnen sein Leben im Dschungel. Bald schon wird klar, dass es die Gruppe, angeführt von dem Söldner Royce, mit keinem menschlichen Gegner zu tun hat. Tief im Dschungel lauern übermächtige Kreaturen, die Predators. Die mittlerweile nur noch siebenköpfige Mannschaft nimmt den harten Kampf auf und sucht verzweifelt nach einer Möglichkeit, den Planeten verlassen zu können…
Schauspieler
Adrien Brody, Danny Trejo, Laurence Fishburne, Alice Braga, Brian Steele, Topher Grace, Derek Mears, Walton Goggins, Mahershalalhashbaz Ali, Oleg Taktarov, Louis Ozawa Changchien
Filmkritik von Kathrin Lang
Bereits 1994 hatte Produzent Robert Rodriguez das Drehbuch zu der neuen Episode „Predators“ verfasst. Da Kult-Alien-Jäger Arnold Schwarzenegger jedoch keine sonderliche Lust auf einen neuen Aufguss der alten Geschichte verspürte, verstaubte das Drehbuch anschließend in irgendeiner Schublade. Was liegt da näher, als es über zehn Jahre später wieder hervorzuholen, um es anschließend mit neuem Jagdwild zu verfilmen? Einen erheblichen Einfluss auf die Entscheidung dürfte die Tatsache gehabt habe, dass „Predator“ ein Name ist, der Geld verspricht. Fernab von sicherlich gut gefüllten Kinosälen, lässt sich nur wenig Positives an der Rückkehr der übermächtigen Dschungelkreaturen ausmachen. Haftete der Ur-Predator-Verfilmung noch ein gewisser Trash an, der die Hetzjagd amüsant und spannend werden ließ, nimmt sich der Neuaufguss selbst viel zu ernst. Vor allem Haupt-Alien-Jäger Adrien Brody scheitert an der Aufgabe, seiner Figur einen originellen Charme und eine gewisse Leichtigkeit zu verleihen. Voller Inbrunst tritt er den Kampf gegen die Predators an, agiert an vorderster Front als befänden wir uns in einem historischen Kriegsdrama, in dem es tatsächlich um Würde und Respekt geht. Die wenigen ironischen Anspielungen, die von den anderen sieben Mitstreitern zum Besten gegeben werden dürfen, ändern letztlich nur wenig an dem Eindruck, dass „Predators“ an etwas Großes heranreichen will, es aber einfach nicht kann.
Hinzu kommt, dass „Predators“ etwaige Tiefen schmerzlich vermissen lässt. Weder die Dialoge, noch die Zeichnung der acht Figuren kann als sonderlich geistreich bezeichnet werden. Sämtliche, durchaus vorhanden Möglichkeiten, die einen spannenden Fortlauf der Geschichte garantiert hätten, werden nicht ausgereizt. Stattdessen wird im Eiltempo – mal mehr, mal weniger spektakulär - eine Figur nach der anderen vom Zeitlichen gesegnet. So verkommt die aufgewärmte Runde „Predators“ letztlich zu einer lahmen Alien-Jagd, die Vieles ist, aber sicherlich kein würdiges „Predator“-Sequel.
Wissenswertes
Diese Filmreihe umfasst folgende Teile:
Predator
Predator 2
Predators
2004 wurde “Predator” mit “Alien” vereint:
Alien vs. Predator
Aliens vs. Predator 2
"Alien" umfasst folgende Filme:
Alien
Aliens - Die Rückkehr
Alien 3
Alien - Die Wiedergeburt
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Kommentare
Nicole schreibt am 31.07.10, 15:26
Auf jeden Fall besser als der letzte AVP-Film! Kein Meisterwerk (aber wer erwartet das schon von so einem Film) - aber ganz in Ordnung!
Nick schreibt am 22.07.10, 12:21
Einfach nur schlecht! Die Hauptrolle ist zudem mit Adrien Brody völlig falsch besetzt
Thorsten schreibt am 14.07.10, 11:42
Habe den Film gestern angeschaut. Alles in allem geht der Streifen in Ordnung. OK, das "wie sind die da hingekommen" bzw. "wer hat die da hingebracht" hätte man schon aufdecken können. Die 10 Minuten Lawrece Fishbourne sind völlig überflüssig und er für den Film völlig falsch gwählt (Für einen Soldaten der seit Monaten/Jahren um sein Überleben kämpft ist er sehr ziemlich gut genährt:-). Auch das man die Predatoren erst sehr spät sieht stöst etwas sauer auf. Die Action ist in der zweiten Hälfte dann aber OK (Ausnahme Schwertkampf). Das klingt zwar alles recht negativ, aber trotzdem geht der Film in Ordnung. Mir wurde nie langweilig, aber ein BOAH Effekt gab es leider auch nicht. Für Predator Fans der ersten Stunde (wie mich) aber sowieso ein Kinopflichtbesuch.

