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Marmaduke
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Regie
Tom Dey
Drehbuch
Tim Rasmusen, Vince Di Meglio
Produzenten
John Davis, Tom Dey
Genre Komödie FSK 0 Filmlänge 88 min Land USA Kinostart 15.07.2010 DVD-Start 12.11.2010 Blu-ray-Start 12.11.2010 Verleih 20th Century Fox Germany |
Story
Marmaduke, eine Dänische Dogge im besten Teenageralter, freut sich tierisch auf den Umzug ins sonnige Kalifornien. Er erhofft sich, dort schnell neue Freunde zu finden und zum coolen Anführer der kalifornischen Vierbeiner zu werden. Die Umsetzung des Masterplans gestaltet sich jedoch schwieriger als gedacht. Kaum in der neuen Heimat angekommen, wird er sogleich von der coolsten Hundegang der Stadt in die Schranken gewiesen. Letztlich bleibt Marmaduke nichts anderes übrig, als sich den Außenseitern rund um Hundedame Lucy anzuschließen. Als er die bezaubernde Beverly kennenlernt und seine Gefühle prompt Achterbahn fahren, setzt er die Freundschaft zu Lucy und ihrer Gang jedoch aufs Spiel…
Schauspieler
Lee Pace, Judy Greer, Caroline Sunshine, Finley Jacobsen, Mandy Haines, Milana Haines, David Walliams, William H. Macy, Glenn McCuen, Frank Topol, Graylen Cameron
Synchronsprecher (englisches Original):, Owen Wilson, Sam Elliott, Emma Stone, Steve Coogan, Kiefer Sutherland, George Lopez, Christopher Mintz-Plasse, Stacy Ferguson, Marlon Wayans, Damon Wayans Jr.
Synchronsprecher:, Nora Tschirner, Christian Ulmen, Bülent Ceylan
Filmkritik von Kathrin Lang
Die Dänische Dogge Marmaduke erfreut sich als Comic-Star schon seit einigen Jahren größter Beliebtheit. In rund 600 Zeitungen in über 20 Ländern sind die turbulenten Abenteuer der Dogge bereits erschienen. Der große Erfolg des Zeitungscomics war Grund und Ansporn genug, um Marmaduke nun auch über unsere Leinwände flimmern zu lassen. Die Geschichte des gleichnamigen Films dreht sich dabei auch fast ausschließlich um die sprechende Dänische Dogge und ihre Schwierigkeiten in einer neuen Stadt neue Freunde zu finden. Mögen sprechende Tiere im Kino vor einigen Jahren noch für kurzweilige Unterhaltung gesorgt haben, fällt es mittlerweile schwer, den absurden Klamauk überhaupt noch zu ertragen. Daher ist es weiter kaum verwunderlich, dass auch „Marmaduke“, trotz seiner knapp bemessenen Spielzeit von 88 Minuten, zu einer harten Geduldsprobe wird.
Um die stark moralische Geschichte rund um den tierischen Protagonisten Marmaduke in Szene zu setzen, bedient sich Regisseur Tom Dey ausgiebig dem komödiantischen Teenie-Genre. Reichlich verbrauchte Szenen, die schon bei etwaigen High-School-Komödien zum ausgelassenen Gähnen animieren, werden eins zu eins in die Tierwelt übernommen. Anstelle von pubertierenden Teenagern trifft sich nun eben eine Horde Vierbeiner zur heimlichen Poolparty im Haus der verreisten Herrchen. Den Witz daran sucht man mindestens ebenso vergeblich, wie den Sinn der ganzen Produktion. Obwohl man die Moral von der Geschicht’ bereits nach wenigen Szenen verstanden hat, bekommt sie dennoch in Endlosschleife heruntergebet. Anstatt eine leichte Komödie zu erzählen, verkommt „Marmaduke“ damit zu einer anstrengenden und zudem unoriginellen Lehrstunde über den Stellenwert von Familie und den Grundsatz, sich selbst treu zu bleiben.
"Marmaduke" basiert auf dem Comic von Brad Anderson und Phil Leeming.
