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Die Legende der Wächter
Legend of the Guardians
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Regie
Zack Snyder
Drehbuch
John Orloff, John Collee
Produzent
Zareh Nalbandian
Genre Animation FSK 6 Filmlänge 93 min Land USA, Australien Kinostart 14.10.2010 DVD-Start 25.02.2011 Verleih Warner Bros. Pictures Germany |
Story
Für die junge Schleiereule Soren gibt es nichts Spannenderes, als die Legenden der Wächter von Ga’Hoole. Während sein Bruder Kludd eifersüchtig und nur genervt die Augen verdreht, leben er und seine kleine Schwester Eglantine in den Geschichten, die ihr Vater im heimischen Nest im Wald von Tyto von den mächtigen Eulenkriegern erzählt. Doch es sind keine Krieger zur Stelle als Soren und Kludd aus dem Nest fallen und hinterrücks entführt werden. Die Brüder werden in die Schluchten von Sankt Ägolius gebracht, wo eine finstere Schar geheimnisvoller Eulen die Reinheit der Rassen und den Herrschaftsanspruch der Tyto-Eulen predigen. Während Soren zusammen sofort mit der jungen Elfenkäuzin Gylfie nach einer Fluchtmöglichkeit sinnt, gefällt Kludd was er hört. Er geht zunehmend in der Idee, anderen überlegen zu sein, auf. In Sankt Ägolius erfährt Soren von den finsteren Plänen der Reinsten die Eulenwelt zu unterjochen. Er wagt mit Gylfie die abenteuerliche Flucht. Ihr Ziel: Die legendären Wächter von Ga’Hoole.
Schauspieler
Synchronsprecher (englisches Original):, Jim Sturgess, Emily Barclay, Ryan Kwanten, Hugo Weaving, Anthony LaPaglia, David Wenham, Abbie Cornish, Helen Mirren, Sam Neill, Geoffrey Rush, Miriam Margolyes, Richard Roxburgh, Joel Edgerton, Adrienne DeFaria, Deborra-Lee Furness
Filmkritik von Melanie Frommholz
Nach actionbetonten Streifen wie „300“ und „Watchmen - Die Wächter“ präsentiert der Filmemacher Zack Snyder mit „Die Legende der Wächter“ seinen ersten Animationsfilm. Die Adaption der ersten drei Bücher der mittlerweile 15-bändigen Jugendbuchreihe von Kathryn Lasky ist ein Film für die ganze Familie, der mit einer sagenhaften optischen Umsetzung begeistert. Die 3D-Technik ist für Filme wie diesen gemacht, sie lässt uns mit Soren und seinen Eulenfreunden fliegen und die Wächter von Ga’Hoole visuell bis zur kleinsten Feder hautnah erleben. Umso trauriger ist es mitzuerleben, wie die liebevoll gestaltete Geschichte um die junge Schleiereule Soren und ihre Freunde Gylfie, Digger, Mrs. P und Morgengrau von drei Büchern auf 93 Minuten eingestampft wurde. War die Technik für mehr Filmminuten doch zu teuer oder das Vertrauen in das Durchhaltevermögen der Kids in einem Kinosessel zu gering? Man kann nur spekulieren. Fakt ist jedoch, dass nicht nur, wie bei Romanadaptionen für die große Leinwand unvermeidlich und auch nachvollziehbar, kleinere Änderungen an der Handlung vorgenommen wurden, sondern alles sehr gestrafft wurde. Die Geschichte, die übrig bleibt, wird immer noch viele begeistern, Zeit für die Entwicklung seiner sympathischen Helden und finsteren Eulen lässt sie jedoch zu wenig. Wenn pro Buch eine knappe halbe Stunde Film verbleibt, ist es nicht verwunderlich, dass alles etwas überstürzt wirkt. Letztlich hätte ein wenig mehr Zeit ein Plus an Atmosphäre bedeutet, uns Soren und seine Freunde noch näher gebracht und aus einem guten Animationsfilm eine geniale Buchadaption gemacht.
Wissenswertes
Der Film umfasst die ersten drei Bücher der mittlerweile 15bändigen Buchreihe der amerikanischen Autorin Kathryn Lasky.

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Kommentare
Kinomitarbeiter schreibt am 26.08.11, 15:39
Zuerst muss ich gestehen, dass ich die Bücher nicht kenne und daher nicht beurteilen kann wie nah der Film am Buch ist. Eines kann ich aber beurteilen und das wäre die unheimlich detaillierte Animation. Die Eulen wirken wie echt und auch sonst werden dem Zuschauer wahnsinnig tolle Bilder geboten. Ich finde auch nicht, dass der Film überstürtzt wirkt, sondern eigentlich genau richtg. Einziges Mamko: Die Eulen "Digger" und "Morgengrau" sind etwas zu albern für meinen Geschmack. Sonst aber ein wiklich guter Film.
mike schreibt am 25.10.10, 10:57
der film ist gar nicht so übel guter eulen stil
