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Inception
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Regie
Christopher Nolan
Drehbuch
Christopher Nolan
Produzenten
Christopher Nolan, Emma Thomas
Genre Mystery-Thriller FSK 12 Filmlänge 148 min Land USA, Großbritannien Kinostart 29.07.2010 DVD-Start 03.12.2010 Verleih Warner Bros. Pictures Germany |
Story
In einer Zeit, in der die perfekte Industriespionage in den Köpfen der Firmeninhaber stattfindet ist Dom Cobb die erste Adresse, wenn es darum geht, brisante Informationen zu „beschaffen“. Cobb ist ein Meister auf dem Gebiet der so genannten Extraktion – dem Ideenklau direkt aus dem Gehirn. Hierfür loggt Cobb sich in der Traumphase in das Unterbewusstsein des Betreffenden ein und raubt dort die Informationen. Er wird zum Teil des Traums. Ein gefährlicher Job, der dem Mann sein normales Leben und seine Familie gekostet hat. Doch plötzlich ergibt sich ein besonderer Auftrag. Ein letzter Deal, der es Dom Cobb ermöglich könnte, seine Kinder wiederzusehen. Diesmal geht es nicht darum eine Idee zu klauben, sondern diese in ein Bewusstsein einzupflanzen. Zusammen mit einem Team von Spezialisten versucht er das Unmögliche möglich zu machen…
Schauspieler
Leonardo DiCaprio, Joseph Gordon-Levitt, Marion Cotillard, Ken Watanabe, Ellen Page, Tom Hardy, Dileep Rao, Cillian Murphy, Tom Berenger, Michael Caine, Lukas Haas
Filmkritik von Melanie Frommholz
Mit „Inception“ beweist der englische Filmemacher Christopher Nolan einmal mehr, dass er ein genialer Geschichtenerzähler ist, der es auf unnachahmliche Art und Weise versteht, intelligent zu unterhalten.
Was ist Realität? Gibt es nur die eine, oder macht nicht vielmehr unser Entschluss, eine Realität zu glauben sie zu der einen unumstößlichen? Bereits in der Vergangenheit setzten sich Filme wie „Matrix“ oder auch „Vanilla Sky“ mit der Frage nach subjektiver Wahrnehmung, den Untiefen unseres Unterbewusstseins und der undurchdringlichen Welt der Träume auseinander. Insofern hat Nolan das Rad sicherlich nicht neu erfunden. Sein Film hebt sich dennoch von den themenverwandten Geschichten ab. Nolan bewegt sich mit dem größtmöglichen Selbstverständnis durch seine Storyidee und erzählt diese konsequent. Zu dieser Erzählstärke gesellen sich eine ausgefeilte Optik mit eindrücklichen Bildvisionen und eine von OSCAR-Preisträger Hans Zimmer auf den Punkt komponierte Musik. Zusammengenommen entsteht so ein Filmerlebnis, dass seinen eigentlich unspektakulären Ausgangspunkt – die Industriespionage – und den alt bewährten Aufbau – Spezialist bekommt fast unlösbaren Auftrag und stellte Team für die Lösung zusammen - bald vergessen lässt und uns in eine noch weitestgehend unerforschte Welt mitnimmt: in die unseres Unterbewusstseins. In der Zukunftsvision des Filmemachers verschwimmen die Grenzen zwischen Realität und Traum, sind wir bewusste Schöpfer unserer eigenen Welten, können wir im Kollektiv träumen. Christopher Nolan thematisiert dabei weniger die ethischen Aspekte dieses Szenarios, sondern viel mehr die Frage, wie Emotionen, Erinnerungen und Ideen unser eigenes Handeln, unsere eigene Wahrnehmung beeinflussen. Christopher Nolans Antwort ist ein packender Thriller, der nicht eine Minute langweilt und für den der Engländer einen ausgezeichneten Cast verpflichten konnte.
Charismatischer Dreh- und Angelpunkt von „Inception“ ist ein souverän spielender Leonardo DiCaprio. Ihm zu Seite steht mit Ken Watanabe, Joseph Gordon-Levitt, Ellen Page, Dileep Rao und Tom Hardy ein ausgezeichnetes Team, das sich gegenseitig genügend Raum zum Spielen lässt. Komplettiert wird die exzellente Besetzung durch Cillian Murphy sowie die OSCAR-Preisträger Marion Cotillard und (in einer Minirolle) Michael Caine.
Christopher Nolan hat das, was man landläufig „einen Lauf“ nennt. Nach „Batman Begins“, „Prestige - Die Meister der Magie“ und „The Dark Knight“ gelingt dem Filmemacher mit „Inception“ der vierte Paukenschlag in Folge. Möge er uns noch viele weitere schenken!
Wissenswertes
"Inception" ist die neuste Schöpfung des Filmemachers Christopher Nolan, der uns zuletzt "The Dark Knight" in die Kinos brachte.
Auszeichnungen
Golden Globe-Nominierungen
Bester Film - Drama, Beste Regie, Bestes Drehbuch, Beste Musik
OSCAR-Nominierungen
Bester Film, Bestes Drehbuch (Original), Beste Musik, Beste Ausstattung
Gewonnene OSCARs
Beste Kamera, Bester Ton-Mix, Bester Ton-Schnitt, Beste visuelle Effekte
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Kommentare
Elwood schreibt am 31.07.10, 13:49
Traumtanz für Ausgeschlafene: Diesen Film kann man nicht mal nebenbei schauen; auch wenn einen die Story ohnehin in den Bann zieht, ist es notwendig, durchweg aufmerksam zu sein und hellwach zu bleiben, da man ansonsten Gefahr läuft, den Faden zu verlieren...darüber hinaus würde man wohl das grandiose Drehbuch nicht entsprechend würdigen können, dem es gelingt, die Realität und mehrfache Traumebenen äußerst geschickt ineinander zu verschachteln. DiCaprio verkörpert nach dem Psychotiker in Shutter Island nunmehr erneut einen von seelischen Konflikten geplagten Mittdreißiger, eine Rolle, die überzeugender wohl kaum darstellbar ist. Empfehlung: Unbedingt ansehen!
Shruikan schreibt am 15.08.10, 00:32
G E N I A L
Klint Ostwald schreibt am 12.09.10, 01:20
Wahnsinn!
Ich kam genau so gut gelaunt ins kino wie ich es verlassen habe.
Wie von Nolan zu erwarten ist die Story faszinierend und genial verwickelt.
Die Darsteller sind allesamt sehr gut, diCaprio ragt hier allerdings heraus. Bei den Special-Effekts scheut sich Nolan keinen Kosten, übertreibt es allerdings Gott sei Dank NICHT!
Fazit:
Endlich mal ein faszinierender Film denn man wirklich erlebt, mit gewaltigen Bildern sie einem im Kopf bleiben, und sich mindestens 2-mal anschauen muss um ihn zu verstehen :-)
Chris schreibt am 07.08.10, 22:40
Mal wieder ein Film mit einer Handlung, die nicht schon x-mal verfilmt wurde.
Ein Film, der einen das Kino etwas benommen verlassen läßt.
Und ein Film, der über 2 Stunden volle Konzentration erfordert.
Ich empfehle daher, nicht (wie ich) den Fehler zu begehen, vor dem Film noch ein Bierchen zu trinken. Denn für einen Gang zum WC wird sich aufgrund der anspruchsvollen und fesselnden Handlung keine einzige Gelegenheit bieten... ;)
Stefan schreibt am 04.08.10, 00:10
Ich empfehle so gut wie nie einen Film bedingungslos an JEDEN!
Hier muss ich eine Aussnahme machen.
Dieser Film ist PFLICHT!!!
Gruß Stefan
