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Heroes (TV-Serie) - Staffel 3
Heroes - Season 3
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Regie
Allan Arkush, Greg Beeman, Sergio Mimica-Gezzan, David von Ancken, Anthony Hemingway, Daniel Attias, Jeannot Szwarc, Greg Yaitanes, Holly Dale, Seith Mann, Eric Laneuville, Jim Chory, Adam Kane
Drehbuch
Tim Kring, Joe Pokaski, Aron Eli Coleite, Adam Armus, Kay Foster, Chuck Kim, Christopher Zatta, Jesse Alexander, Rob Fresco, Jeph Loeb, Mark Verheiden, Oliver Grigsby, Bryan Fuller
Produzenten
Aron Eli Coleite, Lori Motyer
Genre TV-Serie (Mystery) FSK 16 Filmlänge 1028 min Land USA, 2008-2009 DVD-Start 04.03.2010 Verleih Universal Pictures |
Story
Fühlbar unzählige Male haben die Heroes schon die Welt gerettet. Doch nun ist scheinbar Ruhe eingekehrt. Besonders Hiro Nakamura langweilt sich in Japan mit seinem besten Freund Ando Masahashi doch sehr. Umso aufregender ist es, als sie von einem neuen Auftrag erfahren, den ihnen Hiros Vater Kaito vor seinem Tod zukommen ließ. Hierbei muss eine geheime Formel mit Hiros Leben beschützt werden. Niemand darf sie in die Hände bekommen. Es handelt sich um die chemische Zusammensetzung eines Wirkstoffes, der jedem "normalen" Menschen Superkräfte verleiht.
Unterdessen sucht Mohinder Suresh in den USA nach genau diesem Serum. Er will damit vor allem der Mexikanerin Maya Herrera helfen, die unter ihrer Fähigkeit erheblich leidet.
In der Zukunft fasst ein vom Leben gezeichneter Peter Petrelli einen schwerwiegenden Entschluss. Dieses Serum darf unter keinen Umständen entwickelt werden - es würde die Welt zerstören. Also macht er sich auf den Weg in die Vergangenheit, um einige Dinge zu verändern, bzw. zu verhindern - mit schwerwiegenden Folgen, die alle betreffen...
Schauspieler
Jack Coleman, Milo Ventimiglia, Greg Grunberg, Ali Larter, James Kyson-Lee, Masi Oka, Hayden Panettiere, Adrian Pasdar, Zachary Quinto, Sendhil Ramamurthy, Dania Ramirez, Cristine Rose, Jimmy Jean-Louis, Brea Grant, Kristen Bell, Ashley Crow, Zeljko Ivanek, David Anders, Alan Blumenfeld, Robert Forster, George Takei, Bruce Boxleitner, Malcolm McDowell, Breckin Meyer, Seth Green
Kritik von Thomas Ays
„Ich will wissen, ob ich auch ohne meine Kräfte ein Held sein kann.“ (Peter Petrelli)
Packend gestaltet sich auch der Anfang der dritten Staffel „Heroes“. Nahezu alle Schauspieler kehren in ihren, oder ähnlichen Rollen, ein weiteres Jahr zurück und geben wieder alles. Ob Masi Oka als Hiro Nakamura, die wunderbare Hayden Panettiere als Claire Bennet oder Ali Larter, dieses Mal als Regierungsmitarbeiterin Tracy Strauss. Sie alle beweisen erneut, wie gut amerikanisches Fernsehen aussehen kann. Zwei charismatische Schauspieler schaffen es jedoch auch im dritten Jahr, über alle Maßen zu glänzen. Zum einen schafft es Milo Ventimiglia als Peter Petrelli sowohl in der Zukunft, als auch in der Gegenwart unglaublich emotional zu sein, zum anderen punktet Zachary Quinto als Sylar als diabolischer Bösewicht und ist erneut jeden Penny wert.
„Ihr wisst es wohl noch nicht: Ich bin die Abwehrspielerin des Jahres.“ (Die unverwundbare Claire zu ihren Widersachern)
Es war lange unklar, ob „Heroes“ eine weitere Staffel bekommen würde. Besonders nach dem Ende der letzten Folge dieser Season werden Skeptiker bestätigt. Oftmals leidet sowohl die Qualität der Special-Effects, als auch die Logik einzelner Handlungsverläufe. Es ist bestimmt alles andere als einfach, bei einer TV-Serie, wie „Heroes“ eine ist, immer alles im Blick zu behalten, der Anspruch ist jedoch ganz klar gegeben, die Macher haben schließlich bereits zwei Staffeln bewiesen, wie großartig diese Serie sein kann. Die Special-Effects der Flugszenen aber sind alles andere als überzeugend und erinnern an die frühen Jahre eines „Superman“-Films. Hier flossen eindeutig nicht genug Mittel! Auf der anderen Seite gibt es hier wieder Effekte, die großartig in Szene gesetzt und animiert wurden. Ali Larter darf als frostige Tracy Strauss für kalte Zeiten sorgen und auch die Szenen, in denen Hiro die Zeit anhält, sind wieder richtig cool.
„Ergeben? Niemals! Ich bin ein Krieger!“ (Hiro Nakamura)
Im dritten besticht diese TV-Serie vor allem wieder durch ihre zwei Komponenten, die sie erfolgreich werden ließ: Die Mischung aus Effekten und sprunghaft erzählter Geschichte schafft es ein weiteres Jahr zu überzeugen – auch mit Qualitätsmängeln. Neue Figuren werden aus dem Hut gezaubert und die Drehbuchautoren beweisen ein erneutes Jahr, dass es verdammt schwer ist, als Figur in „Heroes“ tatsächlich den Serientod zu erleiden. Ein weiteres Jahr mit diesen vielen verschiedenen Charakteren kann kommen.
Claire: „Ich werde immer versuchen Dich zu töten. Bis an mein Lebensende.“ – Sylar: „Jeder Mensch braucht ein Hobby.“
„Heroes“ ist noch immer sehenswertes Fernsehen, das die Zuschauer packt, sie in die Handlung zieht und sie bis zum Ende nicht mehr loslässt. Auch wenn es hier und da Logikschwächen gibt und auch einige animierte Szenen nicht sonderlich überzeugend geraten sind, ist die dritte Staffel „Heroes“ noch immer packendes, richtig cooles und schweißtreibendes Action-Fantasy-Fernsehen.
Wissenswertes
Episodenguide:
• Die Wiederkunft
• Der Schmetterlingseffekt
• Einer von uns, einer von ihnen
• Tödlicher Hunger
• Engel und Monster
• Marionetten
• Eris quod Sum
• Schurken
• Zeit der Schatten
• Die Sonnenfinsternis (1)
• Die Sonnenfinsternis (2)
• Vater unser
• Feuer
• Unmittelbare Gefahr
• Blut und Vertrauen
• Gebäude 26
• Kalter Krieg
• Bloßgestellt
• Wurzel des Bösen
• Hauch des Todes
• Zuflucht
• Verwandlungen
• 1961
• Ich bin Sylar
• Unsichtbare Bedrohung
Diese TV-Serie umfasst folgende Staffeln:
Heroes (TV-Serie) - Staffel 1
Heroes (TV-Serie) - Staffel 2
Heroes (TV-Serie) - Staffel 3
Heroes (TV-Serie) - Staffel 4
Auszeichnungen
Emmy Nominierungen: Beste Ausstattung ("Hauch des Todes")
Gewonnene Emmys:
Beste visuelle Effekte ("Die Wiederkunft", "Der Schmetterlingseffekt")
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