Aktuell im Kino
Demnächst im Kino
- 16.2.
- Der Ruf der Wale
- 16.2.
- Extrem laut und unglaublich...
- 16.2.
- Gefährten
- 16.2.
- Yoko
- 23.2.
- Ghost Rider: Spirit of Ven...
- 23.2.
- Glück
- 23.2.
- In the Land of Blood and...
- 23.2.
- Safe House
- 23.2.
- Young Adult
- Zu den Kinostarts
Moviesection.de unterstützt PETA
A Nightmare on Elm Street
|
Regie
Samuel Bayer
Drehbuch
Wesley Strick, Eric Heisserer
Produzenten
Michael Bay, Andrew Form, Bradley Fuller
Genre Horror FSK 16 Filmlänge 95 min Land USA Kinostart 20.05.2010 DVD-Start 22.10.2010 Blu-ray-Start 22.10.2010 Verleih Warner Bros. Pictures |
Story
Kris Fowles würde sich als ganz normales junges Mädchen bezeichnen. Doch etwas unterscheidet sie von anderen Jugendlichen in ihrem Alter: Ihre ständig wiederkehrenden Albträume von einem Typen mit rot-grünen Pullover, Schlapphut und einer Messerhand. Auch ihre Freunde Dean, Jesse, Nancy und Quentin träumen von diesem seltsamen Kerl. Nachdem Dean im Schlaf vor ihren Augen stirbt, beginnt auch für Kris eine schlaflose Zeit. Doch dem Typen mit den Klingen scheint auch sie nicht gewachsen…
Schauspieler
Jackie Earle Haley, Rooney Mara, Kyle Gallner, Katie Cassidy, Thomas Dekker, Kellan Lutz, Clancy Brown, Connie Britton, Lia D. Mortensen, Charles E Tiedje
Filmkritik von Thomas Ays
Der Name Michael Bay ist bekannt – und das vielerorts. Ob nun im Actiongenre („Bad Boys“, „Armageddon“) oder wenn er seinem Hobby frönt und Horrorlegenden wiederbelebt. Dabei gelingt ihm nicht jeder Streich immer zu 100%, seine Filme funktionieren dennoch an den Kinokassen – und das nicht immer minder erfolgreich.
Nach Leatherface aus „Texas Chainsaw Massacre“ und Jason Voorhees aus „Freitag, der 13.“ ist 2010 der nächste, und vielleicht schlimmste dieser Schurken dran: Freddy Krueger. Sieben Mal durfte der Kinderschänder nun schon in den Albträumen Jugendlicher wüten (ein weiteres Mal sogar gegen Kollege Jason in „Freddy vs. Jason“) und immer war es das Gesicht von Robert Englund, der Freddy verkörperte. Zeiten ändern sich und auch männliche Schauspieler ereilt das Schicksal, gegen andere, jüngere Kollegen ausgetauscht zu werden. Im Falle von Englund bedeutete dies, als Freddy nicht mehr zurückzukehren (oder zurückkehren zu dürfen?) und den rot-grünen Pulli, den Schlapphut und die Klingen der rechten Hand an Jackie Earle Haley abzugeben. Der Mime sorgte vor allem in „Little Children“ für Aufsehen und war auch in dem Comicabenteuer „Watchmen“ dabei. Nun durfte es also eine Horrorikone sein.
Man erwartete als Fan dieser Reihe durchaus, zumindest einen Gastauftritt von Robert Englund zu erleben. Ganz klein, am Rande, als Schmankerl sozusagen. Doch nichts dergleichen ist geschehen. Auch versäumten es die Drehbuchautoren Wesley Strick und Eric Heisserer gemeinsam mit ihrem Regisseur Samuel Bayer, so etwas wie Detailverliebtheit oder mehr als ein paar Anspielungen auf vorangegangene Filme in ihr Remake einzubauen. Stattdessen erzählen sie eine leicht abgewandelte Geschichte des Originals aus dem Jahr 1984 und verzichten auch gänzlich auf die sarkastischen, ironischen Dialoge des Schlitzers. Stattdessen sollte Freddy nun wahrhaft böse werden. Haley schafft es jedoch nicht wirklich, in die Fußstapfen von Robert Englund zu treten. Dabei ist das Ganze doch nicht wirklich schwierig. Die Maske, die Klingen, der Pullover, der Hut,… alle Requisiten der Figur sind bereits vorhanden, nur der Schauspieler darunter nicht. Offenbar unterschätzte Haley seine Figur und agiert lediglich routiniert, aber nicht besonders, außergewöhnlich oder gar richtig böse. Tatsächlich ist diese Performance irgendetwas zwischen Freddy und Kollege Jason Voorhees ohne etwas Individuelles zu sein.
Herausragend sind jedoch die kleinen, aber feinen visuellen Effekte geworden, die zeitweise richtig schocken und überzeugen. Die Optik stimmt – ein weiteres Merkmal, das in vielen Michael-Bay-Produktionen zu finden ist.
„A Nightmare on Elm Street“ reiht sich in die durchschnittlichen noch schnell zum Leben erweckten Remakes von Michael Bay ein. Ohne echtes Leben, ohne Kreativität und Originalität wirkt diese Neuaufnahme leblos und uninspiriert. Dabei birgt diese Figur derart viele Möglichkeiten, dass es nur als tragisch zu bezeichnen ist, diese nicht genutzt zu haben. Offensichtlich geht mit Robert Englund eine Ära herausragender und sehenswerter Horrorfilme endgültig zu Ende – es sei denn, er kehrt noch einmal als Freddy Krueger auf unsere Leinwände zurück – fast zu schön, um wirklich wahr zu sein.
Wissenswertes
Die Ur-Filmreihe umfasst folgende Teile:
• Nightmare on Elm Street - Mörderische Träume
• Nightmare on Elm Street 2 - Die Rache
• Nightmare on Elm Street 3 - Freddy Krueger lebt!
• Nightmare on Elm Street 4 - The Dream Master
• Nightmare on Elm Street 5 - Das Trauma
• Nightmare on Elm Street 6 - Freddys Finale
• Nightmare on Elm Street 7 - Freddys New Nightmare
Außerdem wurde Freddy Krueger ("Nightmare on Elm Street") mit Jason Voorhees ("Freitag, der 13.) vereint:
Freddy vs. Jason
| Besucherbewertung |
|---|
Kommentare
Rösti schreibt am 30.05.10, 09:00
Die Maske von meiner Lieblingsgruselfigur war nicht der Brüller. Auch waren die Schockmomente vorhersehbarer als in den originalen.
Aber alles in allem habe ich schon schlechter gemachte Remakes gesehen. Sehr viel schlechtere sogar.
Man muss den Film von früher nicht gesehen haben um "Nightmare on Elm street " gut zu finden.
Rösti
HorrorFreak schreibt am 24.05.10, 19:16
ich war ihn im kino gucken und er hat mich gar nicht umgehauen... na klar sind die schockmomente vorauszusehen den das is ja old school horror.und dieser freddy sieht sowas von lächerlich aus.. das is kein freddy..also ich finde neben jason hat dieses remake verschissen.. michael myers is und bleibt die kultigste und krankeste horrorikone aller zeiten.. die maske allein von michael myers is besser als der ganze film
Shruikan schreibt am 21.05.10, 01:04
Die Neuverfilmung von "A nightmare on Elm Street" ist meiner Meinung nach nicht gelungen. Mich hat der Film nicht überzeugt, da der "neue" Freddy einfach nur langweilig und witzlos ist. Die Geschichte hätte man viel spannender und tiefgründiger erzählen können. Des Weiteren sind die Schauspieler zwar überzeugend, in diesem Genre aber mehr als deplatziert. Sogar die vereinzelten Schock-Momente sind vorhersehbar und wenig spannend. Wirklich enttäuschend. Das Geld lieber sparen! 2/5
jo schreibt am 19.11.09, 22:48
geilgeilgeil
Nicole schreibt am 09.06.10, 16:32
Ziemlich langweilig der Film, da sich ständig ähnlich bleibende Szenen einfach hintereinander reihen...
max schreibt am 03.06.10, 23:23
ALso ich fand den Film total unspannend,
es war eigentlich jede Szene klar und auch dass sie am Ende Freddy töten und er dann wieder kommt.
Außerdem find ich es unlogisch ein sehr böser Mann (Kinderschänder) stirbt weil er einfach grausame Dinge macht,
dann wird er verdient ermordet und kehrt zurück um sich an den Kindern zu rächen,weil er ihnen etwas angetan hat..... fand ich extrem unlogisch

