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Ich bin Sam
I am Sam
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Regie
Jessie Nelson
Drehbuch
Jessie Nelson, Kristine Johnson
Produzenten
Jessie Nelson, Rick Solomon, Marshall Herskovitz, Edward Zwick
Genre Drama FSK 6 Filmlänge 132 min Land USA Kinostart 09.05.2002 DVD-Start 21.11.2002 Verleih Warner Bros. Pictures Germany |
Story
Sam ist ein geistig behinderter Mann, der seine Tochter Lucy ganz allein aufzieht. Als sie jedoch sieben Jahre alt wird, will ihm die zuständige Sozialarbeiterin sein Ein und Alles nehmen, da Sam ihr geistig nicht mehr gewachsen ist. Vater wie Tochter sind am Boden zerstört und wollen sich unter keinen Umständen voneinander trennen. Sie lieben sich über alles. Es beginnt ein Kampf, bei dem sich die Anwältin Rita Harrison mehr unfreiwillig, als freiwillig beteiligt. Doch mehr und mehr nimmt sie Sams Schicksal gefangen und allein hat er vor Gericht sowieso keine Chance...
Schauspieler
Sean Penn, Michelle Pfeiffer, Dakota Fanning, Dianne Wiest, Loretta Devine, Richard Schiff, Laura Dern, Brad Silverman, Joseph Rosenberg, Stanley DeSantis, Doug Hutchison, Rosalind Chao, Ken Jenkins, Wendy Phillips, Mason Lucero
Filmkritik von Thomas Ays
Puh! Hier müssen Loblieder auf Sean Penn gesungen werden. Der Mime zeigt hier (erneut) beeindruckende und immer glaubwürdige Leistungen. Da kann man nur den Hut ziehen. Penn recherchierte zuvor in diversen Heimen in Los Angeles, um bestens für seine Rolle gerüstet zu sein. Auch Michelle Pfeiffer ist wie immer großartig. Sie spielte in „Ich bin Sam“ die Rolle der Anwältin zum einen, weil sie mit dem Drehbuchautor und Regisseur Jessie Nelson befreundet ist und zum anderen, weil sie unbedingt mit Sean Penn arbeiten wollte. In Interviews gab die Aktrice später an, sie sei sehr glücklich darüber, die Rolle übernommen zu haben, da ihr Blick auf geistig behinderte Menschen sich dadurch erheblich verändert habe. Zuvor war ihr gar nicht klar gewesen, dass sie vor solchen Mitmenschen Angst habe. Die dritte, beeindruckende Schauspielleistung zeigt die junge Dakota Fanning als Sean Penns Filmtochter Lucy.
„Ich bin Sam“ ist ein Film geworden, der viele Gemütszustände hervorbringt. Trauer, Glück, Rührseeligkeit,... Dieses Drama ist unterm Strich das geworden, was man schon beim Blick auf das Cover erwarten durfte: Hohes Schauspiel-Niveau in einer berührenden Geschichte!
Wissenswertes
Die Satellite Awards und die Broadcast Film Critics Association Awards zeichneten 2002 Schauspielerin Dakota Fanning als beste junge Darstellerin aus und nominierten Sean Penn als besten Schauspieler. Bei den Screen Actors Guild Awards erhielten beide Schauspieler lediglich Nominierungen.
Auszeichnungen
OSCAR-Nominierungen
Bester Hauptdarsteller (Sean Penn)
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Kommentare
Hook schreibt am 29.04.07, 02:47
das war echt der erste film bei dem ich von anfang an nur heulen musste :(
