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Identität
Identity
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Regie
James Mangold
Drehbuch
Michael Cooney
Produzent
Cathy Konrad
Genre Thriller FSK 16 Filmlänge 90 min Land USA Kinostart 18.09.2003 DVD-Start 23.03.2004 Blu-ray-Start 04.04.2007 Verleih Columbia TriStar |
Story
Es ist Nacht. Und es regnet. Es ist das schlimmste Unwetter seit Jahren. Eigentlich nur durch einen Zufall kommen zehn Menschen in einem Hotel zusammen: Ein Ex-Cop, eine Schauspielerin, eine Hure, ein Stiefvater mit Frau und Stief-Sohn, ein frischgebackenes Ehepaar, ein Cop und natürlich der Motel-Manager. Mitten in der Nacht und aus heiterem Himmel geschehen brutale Morde, doch niemand scheint dafür verantwortlich zu sein. Irgendetwas wird hier gespielt, doch keiner weiß genau was, bis das schreckliche Geheimnis gelüftet wird und die Wahrheit ans Licht kommt...
Schauspieler
John Cusack, Ray Liotta, Amanda Peet, John Hawkes, Alfred Molina, Clea DuVall, John C. McGinley, William Lee Scott, Jake Busey
Filmkritik von Thomas Ays
Vielleicht ist "Identität" einer der intelligentesten und überraschendsten Filme der aktuellen Kino-Zeit. Der Horror-Thriller spielt mit dem Unerwarteten und jagt dem Genrezuschauer im 20-Minuten-Takt Gänsehaut-Schübe über den gespannten Körper. Anfangs wie ein X-beliebiger Horror-Film gestaltet, wird ab Mitte des Films das Blatt derart gewendet, dass man als Zuschauer erst einmal nur Bahnhof und Kofferclown versteht. Weiterer Pluspunkt an diesem Schocker ist die Besetzung. John Cusack spielt die Hauptrolle, Ray Liotte, Amanda Peet, John Hawkes und Alfred Molina dankbare und überzeugende Nebenrollen. Auch Clea DuVall („Faculty“) ist zu sehen. Unterm Strich sind wirklich alle Schauspieler perfekt gewählt und schaffen es durch ihre Mimik und Gestik dem Zuschauer noch mehr Gänsehaut und Unbehagen einzuhauchen.
Dank der fantastischen Inszenierung von James Mangold („Durchgeknallt“) und dem unglaublich kreativen, originellen und undurchsichtigen Drehbuch von Michael Cooney ist „Identität“ ein Film, den man nicht nur als Fan des Genres unbedingt gesehen haben muss.
Wissenswertes
Die Teen Choice Awards, der International Horror Guild, die Golden Trailer Awards und die Academy of Science Fiction, Fantasy & Horror Films waren sich einig und nominierten "Identität" als besten Film. Die Bram Stoker Awards nominierten Michael Cooney in der Kategorie bestes Drehbuch.
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Kommentare
Rodin schreibt am 31.07.08, 13:44
Supergeiler Film,das Ende...perfekt^^
mark schreibt am 30.03.09, 11:49
Das ist einer vielschichtigsten, bestinszeniertesten und intelligentisten Thriller plus eine Prise Horror und Psycho. Dieser Film ist derartig genial wie einfach gestrikt. Perfekte Darsteller allen voran Ray Liotta und der einfach grandiose John Cusack - seine Leibrolle! Perfekt und genial - mehr ist nicht zu sagen! Gute Nacht liebe Filmfreunde!
Michael schreibt am 06.01.08, 15:25
Ich habe schon tausende von Filmen gesehen, aber dieser Film ist für mich eine eigene Liga der Filme und gehört für mich zu den besten Filmen aller Zeiten. Für die meisten mag er nur ein Horrorfilm (mit zu wenig Blut) sein, aber in Wirklichkeit ist er ein Psychothriller der Extraklasse. Wer sich mit dem Thema "multiple Identitätssstörung" bzw. "Dissoziative Identitätsstörung" auskennt, wird beim Sehen dieses Filmes wirklich eine perfekte Inszenierung dieses extrem komplexen Psychologischen Phänomens dargeboten bekommen. Nach dem Ansehen dieses Filmes wird einem die multiple Identitätsstörung plötzlich klarer und es wird deutlich, was es bedeutet, wenn Menschen in niedrigen, aber auch hohen gesellschaftlichen Positionen so eine Störung haben und trotzdem noch in ihren Funktionen, Ämtern usw. tätig sind oder auch nur im Familienkreis ihre Vater- oder Mutterrollen ausüben. Wie viele unerklärliche Gewalttaten und Sexualdelikte auf diese Störung zurückzuführen sind, mag man sich gar nicht ausdenken, aber eigentlich müsste man sich ständig fragen ob es nicht doch besser wäre zumindest in zukunft genauer hinzusehen und solche Personen frühzeitig zu entdecken, zu isolieren, kontrollieren und ggfls. zu therapieren, auch wenn Letzteres so gut wie unmöglich ist. Ich habe (leider!!)selbst am eigenen Leibe zwei Menschen mit dieser Störung sehr intesiv kennen gelernt und weiss, wovon ich hier schreibe und was der Film für eine herausragende Aufklärungsfunktion besitzt.
