Max Manus

Filmplakat Max Manus
Regie Espen Sandberg, Joachim Rønning  Drehbuch Thomas Nordseth-Tiller  Produzenten Sveinung Golimo, John M. Jacobsen 
Genre Historien-Drama  FSK 16  Filmlänge 113 min
Land Norwegen, Dänemark, Deutschland  Kinostart 11.02.2010  DVD-Start 23.07.2010  Verleih Capelight

Story

Max Manus und seine Freunde haben die Besetzung Norwegens noch nicht ganz verstanden, als sie sich 1940 daran machen, eine eigene Zeitung mit dem Namen „Wir fordern ein Land für uns“ herauszubringen. Es dauert nicht lange und Max wird von der Gestapo in seiner Wohnung gestellt und verhaftet. Es gelingt ihm jedoch die Flucht, die aus dem Fenster seines Hauses im Krankenhaus von Oslo endet. Nur mit viel Hilfe schafft er es, von dort zu entkommen und über Umwege nach Schottland zu reisen, um sich als Widerstandskämpfer ausbilden zu lassen. Doch die Prüfungen im eigenen Land stellen Max Manus und seine Freunde vor schwierige Aufgaben. Ihr Wille ist ungebrochen, die Nazis aus ihrem Land zu vertreiben…

Schauspieler

Max Manus Aksel Hennie, Agnes Kittelsen, Nicolai Cleve Broch, Ken Duken, Christian Rubeck, Knut Joner, Mats Eldøen, Kyrre Haugen Sydness, Viktoria Winge, Pål Sverre Valheim Hagen, Jakob Oftebro, Jakob Oftebro, Petter Næss, Ron Donachie, Stig Henrik Hoff, Oliver Stokowski

Filmkritik von Thomas Ays

Max Manus Was die Geschwister Scholl für Deutschland sind, ist Max Manus für Norwegen. Die Regisseure Espen Sandberg und Joachim Rønning inszenierten „Max Manus“ mit dem nötigen Respekt für ihre Figur und zeigen einen eindrucksvollen und beeindruckenden Werdegang eines Mannes, vor dem es nur den Hut zu ziehen gilt. Aksel Hennie ist in der Titelrolle umwerfend authentisch und unglaublich aufrichtig. Sowohl in den stillen, als auch in den emotionalen Momenten agiert er detailverliebt und echt. Eine starke Leistung! Dagegen ist „unser“ Ken Duken eine einzige Enttäuschung. Es gibt in „Max Manus“ nicht eine Szene, in der der sonst ausdrucksstarke Schauspieler glänzt. Hatte er wirklich Lust, die Rolle des Nazis Siegfried Fehmer zu spielen oder wollte er sie noch eben hinter sich bringen? Duken agiert lustlos, möchtegern-böse und unterm Strich vollkommen blass. Als seine Figur gegen Ende mit Max Manus an einem Tisch sitzt, erlebt man hautnah mit, dass er es nicht schafft, gegen die Ausstrahlung seines Kontrahenten anzukommen. Hier wäre ein anderer Schauspieler vielleicht die bessere Wahl gewesen.
„Max Manus“ ist ein wichtiger Film eines beeindruckenden Mannes geworden und sollte auch international nicht verpasst werden. Toll!

Wissenswertes

Max Manus Max Manus (eigentlich Máximo Guillermo Manus) wurde am 9. Dezember 1914 geboren und starb am 20. September 1996. Er war ein norwegischer Widerstandskämpfer der Zeit der deutschen Besetzung Norwegens zwischen 1940 und 1945. Zusammen mit Gunnar Sønsteby war er einer der führenden Köpfe der Widerstandskämpfer "Oslobande" und war im Laufe des Krieges an einer Vielzahl von Sabotageaktionen beteiligt. Er galt als Spezialist für Schiffssabotage und war eine der schillerndsten Figuren des norwegischen Widerstandes.

Bewertungen

Thomas Ays Tom vergibt 5 von 5 Ms


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