Winnie Puuh

Winnie the Pooh

Filmplakat Winnie Puuh
Regie Stephen J. Anderson, Don Hall  Produzenten Peter Del Vecho, Clark Spencer 
Genre Animation  FSK Filmlänge 69 min
Land USA  Kinostart 14.04.2011  DVD-Start 13.10.2011  Verleih Walt Disney Pictures

Story

Als Winnie Puuh eines Morgens aus seinem Bettchen kriecht, muss er schon bald eine ganz schön heftige Tatsache verdauen: Alle seine Honigtöpfe sind leer. Alle! Was kann da noch Schlimmeres passieren? Also macht sich der Bär auf die Suche nach Nachschub und stolpert über seinen Freund, den Esel I-Aah. Der hat noch von ganz anderen Problemen zu berichten. Sein Schwanz ist verschwunden. Eine Katastrophe! Gemeinsam mit dem traurigen Esel machen sich Winnie Puuh und seine Freunde darüber Gedanken, wie sie I-Aah wohl am besten helfen können. Genau! Ein Wettbewerb muss her! Alle müssen sich einen Ersatz-Schwanz für den Esel einfallen lassen. Der Lohn lockt: Ein Topf allerleckerster Honig! Doch die Suche gestaltet sich schwieriger, als zunächst vermutet...

Schauspieler

Winnie Puuh Synchronsprecher (englisches Original):John Cleese, Craig Ferguson, Jim Cummings, Tom Kenny, Wayne Knight, Bud Luckey, Gilbert Gottfried

Filmkritik von Thomas Ays

Tom vergibt 3 von 5 Ms Winnie Puuh Da sind sie wieder unsere beliebten und süßen Freunde aus dem Hundertmorgenwald. Schon einige Male durfte der goldene und verfressene Bär mit seinem roten T-Shirt schon auf die Leinwand und die kleinen Kinozuschauer glücklich machen. Mit dabei natürlich auch das Schwein, der Esel und der sympathische Tigger. Nun sind sie zurück und aus diesem neuen Kinoabenteuer ist erneut nichts anderes geworden, als erwartet wurde. Auch die 2011er Version des Knuddlers richtet sich an die ganz kleinen Filmfans. Die, die schon in der Schule sind, dürfte dieses Kinoabenteuer wenig interessieren. Doch das ist kein Kritikpunkt, eher die angestaubte Inszenierung. "Winnie Puuh" merkt man nicht an, dass es ein neuer Film ist. Genauso gut hätte er aus den 80er oder 90er Jahren stammen können. Auch die Ideen, die Buchstaben der Erzählung und den Erzähler selbst mit in die Geschichte einzubinden, wirkt nicht sehr charmant. Eine klassische, aber optisch aufgewertete Version dieses knuddeligen Bären wäre einen Kinoausflug wert gewesen. So wirkt das alles wenig zeitgemäß. Süß, aber nicht mehr.



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Kommentare

Marvin schreibt am 16.10.11, 19:23
Der Charme des Films rührt eben daher: Schlichtheit und Rückbesinnung auf klassischen Zeichentrick. Modernität ist hier eher Fehl am Platz.
Die subtile, kindgerechte Vermittlung von Werten wie Freundschaft, Mitgefühl, Kooperation, Hilfsbereitschaft und Loyalität finde ich zudem erwähnenswert.
Ich (20 Jahre, Kind geblieben) werde mir die DVD kaufen, weil Winnie Puuh Teil meiner Kindheit war und ich für meine späteren Kinder pädagogisch wertvolle Filme und Serien parat haben möchte. Die Problematik der aktuellen "Kinder"-Serien erfordert allerdings einen weiteren Diskurs.
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