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Repo Men
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Regie
Miguel Sapochnik
Drehbuch
Eric Garcia, Garrett Lerner
Produzenten
Mary Parent, Scott Stuber
Genre Science-Fiction FSK 16 Filmlänge 111 min Land USA Kinostart 03.06.2010 DVD-Start 21.10.2010 Verleih Universal Pictures |
Story
Im Jahr 2025 sind wir in der schönen neuen Welt angekommen. Zumindest was menschliche Ersatzteile anbelangt. Egal ob Herz, Nieren oder Augen: Wenn etwas versagt ist das Unternehmen Union mit einem passenden künstlichen Ersatzteil zur Stelle und das Leben kann weitergehen. Natürlich steht dieses Angebot nur zahlungskräftigen Kunden zur Verfügung. Was die Verkäufer des Unternehmens verschweigen: Wer die horrenden Zinsen oder die regelmäßigen Raten nicht aufbringen kann, bekommt unangenehmen Besuch von den Repo Men. Diese holen sich ohne Rücksicht auf das Leben des Kunden das Eigentum der Firma unerbittlich zurück. Remy ist ein solch eiskalter Repo Man und ein verdammt erfolgreicher dazu. Doch dann wird er bei einem Job lebensgefährlich verletzt und bekommt ein Union-Herz eingesetzt. Zusammen mit dem neuen Herz scheint auch ein Gewissen mitgeliefert worden zu sein, denn Remy kann plötzlich nicht mehr eiskalt die künstlichen Organe eintreiben. Bald kann er das Geld für die Raten nicht mehr aufbringen und wird selbst zu einem Fall für seine ehemaligen Kollegen. Und es ist kein anderer auf ihn angesetzt als sein bester Freund und ehemaliger Partner…
Schauspieler
Jude Law, Forest Whitaker, Liev Schreiber, Alice Braga, Carice van Houten, Chandler Canterbury, Joe Pingue, Ashleigh Hubbard, Bashar Rahal, Yvette Nicole Brown, RZA
Filmkritik von Melanie Frommholz
Science-Fiction gepaart mit Action, Witz und einem ordentlichen Schuss Blut: „Repo Men“ versprach eine unterhaltsame und packende Mischung, die mit einer namhaften Besetzung garniert eigentlich alles für einen gelungenen Kinoabend mitbringen sollte. Tatsächlich beginnt der Film viel versprechend. Jude Law und Forest Whitaker sind im besten Sinne ein durchgeknalltes und stimmiges Team, während Liev Schreiber als zynischer Boss der beiden punktet. Im weiteren Verlauf verheddert sich die Handlung jedoch zunehmend zwischen den Genres. Blutig sollte es sein, actiongeladen, aber auch sozialkritisch und gewürzt mit schwarzem Humor und einer Prise Erotik. Irgendwo dazwischen sind die Macher mit ihrem Film auch gelandet, jedoch haben sie es versäumt dem Ganzen eine Grundausrichtung zu geben, die all diese Ansätze in sich stimmig vereint. Letztlich ist „Repo Men“ eine blutige Episode irgendwo zwischen „Minority Report“ und „Vanilla Sky“, die weder Genre-Fans noch filmverrückte Quer-Beet-Gucker so richtig zufrieden stellen wird und damit insgesamt enttäuscht.
Wissenswertes
Der Film basiert auf dem Roman "The Repossession Mambo" von Eric Garcia der auch das Drehbuch mitschrieb.
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Kommentare
Klaus schreibt am 19.05.10, 13:53
Waren gestern in der Sneak Preview wo der Film lief.
Ein wirklich sehr brutaler Film, mit vielen lustigen Szenen zwischendurch
den Film kann man wirklich sehr empfehlen
aber nichts für schwache Nerven :)
Stefan schreibt am 07.02.12, 18:57
Hatte mir den Film angeschaut und finde, dass er hier viel zu schlecht wegkommt.
Klar es gibt ne Menge Blut in diesem Film aber die Handlung ist gar nicht so weit weg vom echten Leben. Zum Schluss des Films na ja ist Ansichtssache, hätte etwas kürzer sein können da zu fiktiv aber irgendetwas ist ja immer. Meine Bewertung
4,5/5 Sternen und sehenswert
