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Der kleine Nick
Le Petit Nicolas
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Regie
Laurent Tirard
Drehbuch
Laurent Tirard, Grégoire Vigneron
Produzenten
Olivier Delbosc, Marc Missonnier
Genre Komödie FSK 0 Filmlänge 90 min Land Frankreich, Belgien Kinostart 26.08.2010 DVD-Start 25.03.2011 Verleih Senator Film |
Story
Das Leben des kleinen Nick ist perfekt. Er hat liebevolle Eltern und ganz fabelhafte Kumpel, mit denen er allerhand Schabernack ausheckt. Alles ist schön und es könnte immer so weiter gehen. Doch dann belauscht Nick eines Tages ein Gespräch seiner Eltern in der Küche und ist entsetzt: Er soll ein Brüderchen bekommen. Schrecklich! Seine Eltern werden ihn aussetzen und sich nur noch um das Baby kümmern. Sein schönes Leben ist vorbei und alles scheint fortan schief zu gehen. Nicks Bemühungen, seinen Eltern ein besonders lieber Sohn zu sein und sie so von der Babyidee abzubringen, enden alle in einer Katastrophe. So bleibt ihm letztlich nur noch ein Ausweg: mit seinen Freunden muss er genug Geld aufbringen, um einen Ganoven zu engagieren, der das Baby klaut.
Schauspieler
Maxime Godart, Kad Merad, Sandrine Kiberlaine, Valérie Lemercier, Francois-Xavier Demaison, Michel Duchaussoy, Victor Carles, Charles Vaillant, Vincent Claude
Filmkritik von Melanie Frommholz
Nun hat es auch „Der kleine Nick“ auf die Leinwand geschafft. Die Buchvorlage, die für die Verfilmung Pate stand ist international, aber insbesondere in Frankreich bei kleinen und großen Leseratten sehr beliebt. 1960 erschien das erste Buch mit den Abenteuern des vorwitzigen Grundschülers, die sich der „Asterix“ und „Lucky Luke“-Erfinder René Goscinny ausgedacht hat. Illustriert wurde das ganze von Jean-Jacques Sempé. Dieser und Goscinny Tochter waren lange Zeit nicht begeistert von der Filmidee, doch Regisseur Laurent Tirard konnte beide schließlich überzeugen. Nun also flimmern Nick, Roland, Chlodwig, Otto, Franz, Georg und Adalbert über unsere Leinwände und was als erstes auffällt ist, dass die Jungs wirklich gut ausgewählt wurden. Schon optisch sind sie die Paradebesetzung einer französischen Rasselbande aus den 50er Jahren. Auch darstellerisch schlagen sie sich wacker und manchen ihre Sache gut. Die erwachsene Darstellerriege führt Frankreichs Komik-Star Kad Merad an. In Frankreich war der Film die erfolgreichste Produktion 2009. Auf Deutsch kommt „Der kleine Nick“ über einen netten Eindruck nicht hinaus. Natürlich sind die Abenteuer der Kids amüsant und die Geschichte der Eltern von Nick sorgt dafür, dass sich ebenfalls die Erwachsenen nicht langweilen. Auch die feine Ironie, die zwischen den Zeilen mitschwingt macht den Film zu guter Unterhaltung. Dennoch reicht der französische Charme diesmal nicht aus, um restlos zu begeistern. Der Funke will einfach nicht überspringen.
Wissenswertes
Die Vorlage für das Drehbuch lieferte das Buch von René Goscinny, das von Jean-Jacques Sempé illustriert wurde.
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Kommentare
Linus schreibt am 04.08.10, 21:04
Das Buch ist super. Der Autor ist der Schreiber der alten Asterix-Hefte und die sind ja bekanntlich genial. Ich hab das erste Buch vom kleinen Nick meinem jüngeren Bruder vorgelesen und mich dabei halb tot gelacht. Hoffe mal, dass der Film alles so rüberbringt wie es das Buch tut.


