Tarragona - Ein Paradies in Flammen (TV)

Filmplakat Tarragona - Ein Paradies in Flammen (TV)
Regie Peter Keglevic  Drehbuch Timo Berndt  Produzenten Rolant Hergert, Ica Souvignier, Michael Souvignier, Volker Hahn 
Genre Drama  FSK 12  Filmlänge 180 min
Land Deutschland, 2007  DVD-Start 10.09.2007  Verleih RTL

Story

1978 an der spanischen Costa Dorada: Auf dem Zeltplatz Las Arecales verbringen überwiegend deutsche Touristen die schönste Zeit des Jahres, genießen die Sonne. Ulrike ist mit ihren zwei Kindern und Dietmar, dem neuen Mann an ihrer Seite, auf dem Weg dorthin während Sabine und Michael, zwei Teenies, derweil schon vor Ort den ersten, heimlichen Urlaub ohne Eltern genießen. Sie schweben auf Liebeswolke sieben, während Katharina entdeckt, dass sich ihr Mann Günther auf dem Zeltplatz heimlich mit seiner Geliebten Bärbel verabredet hat. Auch Dirk ist auf Las Arecales verabredet. Nach zehn Jahren trifft er seinen Vater wieder. Alle sind mit sich beschäftigt, als der überladene Tanklaster von der Straße abkommt und den Zeltplatz in ein flammendes Inferno verwandelt…

Schauspieler

Tarragona - Ein Paradies in Flammen (TV) Tim Bergmann, Sophie von Kessel, Johannes Brandrup, Herbert Knaup, Laura Tonke, Hanns Zischler, Nina Proll, Roeland Wiesnekker, Johannes Zirner, Emmanuelle Boidron, Vanessa Berthold, François Goeske, Fabio Liedtke, Anne-Luise Tietz, Sigrid Burkholder

Filmkritik von Melanie Frommholz

Melli vergibt 4 von 5 Ms Tarragona - Ein Paradies in Flammen (TV) „Tarragona - Paradies in Flammen“ - Ein reißerischer Titel, hinter dem sich aber ein sehenswerter TV-Zweiteiler verbirgt. Basierend auf der tatsächlich 1978 in Spanien stattgefundenen Katastrophe erzählt der Film eine mitreißende Geschichte, die unterhält und fesselt. Auch wenn es den Machern nicht durchgängig gelungen ist, auf pathetisch überladene Dialoge zu verzichten, besticht die Handlung insbesondere durch die liebevoll-detailgenaue Ausstattung, gute Darsteller und glaubwürdige Effekte. Routiniert baut der Streifen die Spannung auf und erzählt dabei auch abwechslungsreiche kleine Einzelgeschichten. Bei der Inszenierung der eigentlichen Katastrophe gelang den Machern, basierend auf den Fakten, zudem eine realitätsnahe Optik. So fügen sich Rahmenhandlung und Katastrophe zu einem stimmigen Gesamteindruck.



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