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Das gelbe Segel
The Yellow Handkerchief
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Regie
Udayan Prasad
Drehbuch
Pete Hamill, Erin Dignam
Produzent
Arthur Cohn
Genre Drama FSK 12 Filmlänge 102 min Land USA Kinostart 19.11.2009 Verleih X -Verleih |
Story
Nach sechs Jahres Gefängnis sind die ersten Schritte in Freiheit für Brett Hanson ungewohnt. Niemand kommt, um ihn abzuholen. Er selbst ist unschlüssig, ob er Kontakt zu seinem alten Leben und seiner große Liebe May aufnehmen soll. Dennoch macht er sich auf den Weg zu ihr. Unterwegs trifft er an einer Fährstation den merkwürdigen Jungen Gordy und die seltsam traurige Martine. Auch sie sind vor etwas in ihrem Leben auf der Flucht und obwohl beide viel jünger sind als Brett entwickelt sich zwischen dem Zufallstrio eine Vertrautheit. Sie erkennen, dass sie im Grunde doch mehr gemeinsam haben, als auf den ersten Blick gedacht. Stück für Stück lässt Brett Martine und Gordy in sein Leben und gewinnt damit nicht nur zwei ungewöhnliche neue Freunde, sondern auch eine Brücke zurück ins Leben…
Schauspieler
William Hurt, Kristen Stewart, Eddie Redmayne, Maria Bello, Emmanuel Cohn, Veronica Russell, Eric F. Adams, Barbara Balentine, Ross Britz, Lisha Brock, Victor Brunette, Ross Francis, Jeff Galpin
Filmkritik von Melanie Frommholz
„Das gelbe Segel“ mischt Roadmovie-Elemente mit einer gefühlvollen Lovestory. Die Geschichte über drei einsame Seelen auf der Suche nach Liebe und Geborgenheit nimmt den Zuschauer nach einem doch konstruiert wirkenden Beginn Stück für Stück gefangen. Es sind die eindringlich und überzeugend spielenden Darsteller, die dieses Independentdrama im Gedächtnis und im Herzen nachhallen lassen. Insbesondere William Hurt war lange nicht in dieser Ausdrucksstärke auf der Leinwand zu sehen. Dabei gelingt es ihm mit seinen beiden jungen Co-Stars Kristen Stewart und Eddie Redmayne eine wunderbare Einheit zu bilden, in der jeder seine Stärken einbringen kann. Besonders Redmayne als verschrobener Sonderling Gordy zeigt, dass wir von ihm noch viel erhoffen dürfen. Marie Bello ist als May wie immer eine Bank, auch wenn sie nicht so viel Screentime hat. Abgerundet wird „Das gelbe Segel“ durch eine stimmungsvolle Inszenierung. So aufgewühlt die Figuren innerlich sind, so ruhig wirkt die Landschaft, durch die sie fahren. Die Atmosphäre des Films passt zur Melancholie des Novembers und zaubert mit einer Prise Hoffnung aber den Frühling ins Herz.

