The Stone Angel

Filmplakat The Stone Angel
Regie Kari Skogland  Drehbuch Kari Skogland  Produzenten Elizabeth Jarvis, Phyllis Laing, Kari Skogland 
Genre Drama  FSK 12  Filmlänge 111 min
Land Kanada, Großbritannien  DVD-Start 18.06.2009  Verleih Ascot-Elite

Story

Die biestige und ab und an etwas vergessliche Rentnerin Hagar Shipley versteht die Welt nicht mehr. Ihr Sohn Marvin und ihre Schwiegertochter Doris wollen sie ins Altenheim abschieben. Dabei will sie doch einfach nur in Frieden sterben. Grund genug, noch einmal auf ihr bewegtes Leben zurückzublicken. Auf Fehler, Glück, gute, schlechte Zeiten, ihren Mann, ihre Söhne, all die Probleme des Lebens eben. Doch das schiebt das Unvermeidliche nur auf. Kann sie einem Leben in einem Altenheim noch ausweichen?

Schauspieler

The Stone Angel Ellen Burstyn, Christine Horne, Cole Hauser, Ellen Page, Sheila McCarthy, Kevin Zegers, Dylan Baker, Peter MacNeill, Aaron Ashmore, Luke Kirby, Janet-Laine Green, Judy Marshak, Doreen Brownstone, Samantha Weinstein, Ryland Thiessen

Filmkritik von Thomas Ays

Tom vergibt 3 von 5 Ms The Stone Angel So richtig emotional wird es nicht in „The Stone Angel“. Das hat mehrere Gründe. Zum einen ist, von wenigen Ausnahmen abgesehen, die Synchronisation einzelner Figuren furchtbar dilettantisch, was am Qualitätspegel erheblich kratzt, zum anderen ist die Inszenierung nicht immer das, was man von einem derartigen Drama erwarten kann. Regisseurin, Drehbuchautorin und Produzentin Kari Skogland schafft hier ab und an eine gepflegte Langatmigkeit, die die 111 Minuten zäh und distanziert werden lassen.
An den Schauspielern liegt es jedoch nicht, dass „The Stone Angel“ über die Mittelmäßigkeit nicht herauskommt. OSCAR-Preisträgerin Ellen Burstyn ist in jeder Dekade eindrucksvoll authentisch und auch Christine Horne als junge Hagar und Cole Hauser als ihr Mann Bram machen ihre Sache herausragend gut. In kleinen Nebenrollen sind Ellen Page („Juno“) und Kevin Zegers („Transamerica“) zu sehen.
“The Stone Angel“ ist ein Drama geworden, das ein wenig an „Die göttlichen Geheimnisse der YAYA-Schwestern“ erinnert. Die Rückblicke auf das bewegte Leben der Hagar Shipley sind zwar spannend mit anzusehen, aber oftmals eben auch ziemlich langatmig. Ein wenig mehr Geschwindigkeit hätte diesem Drama gut gestanden. Wer solche Filme liebt, sollte vielleicht lieber zu „Grüne Tomaten“ greifen – da weiß man, was man hat, auch nach dem x-ten Mal.



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